Unibail-Rodamco-Westfield: So wird der Weihna...
 
Unibail-Rodamco-Westfield

So wird der Weihnachtseinkauf in Österreich

NDABCREATIVITY - stock.adobe.com
Untersuchungen zu Lieblingsgeschenken und Einkaufsverhalten der Österreicherinnen und Österreicher sind rund um Weihnachten sehr beliebt.
Untersuchungen zu Lieblingsgeschenken und Einkaufsverhalten der Österreicherinnen und Österreicher sind rund um Weihnachten sehr beliebt.

Unibail-Rodamco-Westfield beauftragte das Marktforschungsinstitut Integral mit einer Konsumentenbefragung rund ums Thema Weihnachts-Shopping. Dabei kamen nicht nur die beliebten Gutscheine unter die Top 3, überraschend ist auch der Zuspruch zum stationären Handel.

Ein allseits beliebtes Thema für Studien aller Art ist der Versuch einer Geschenke- und Umsatzprognose für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft. Auch Unibail-Rodamco-Westfield – Betreiber der Shopping-Center Westfield Shopping City Süd und Westfield Donau Zentrum, hat eine solche in Auftrag gegeben. Integral befragte daher für die aktuelle Online-Studie von Mitte Oktober bis Anfang November 1.000 Personen repräsentativ für die österreichische Bevölkerung im Alter von 16 bis 75 Jahren zu ihren persönlichen Weihnachtsshopping-Plänen. Eines vorweg, laut dieser Umfrage wollen mehr als acht von zehn Käuferinnen und Käufer (84 %) die Weihnachtseinkäufe heuer wieder lieber im stationären Handel (Geschäfte vor Ort und Einkaufszentren) erledigen. Gut auch für Unibail-Rodamco-Westfield. Doch die Studie untersuchte weit mehr:

Österreich ist Gutscheinland

Fast die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher, die heuer Weihnachtsgeschenke besorgen wollen, schenken Gutscheine (43 %), mit einigem Abstand dahinter kommen Spielzeuge (30 %), Bücher (27 %) und auf Rang vier Bargeld (22 %). Während Frauen beim Schenken deutlich öfter als Männer an Deko-Artikel, Spielwaren, Kosmetika, Parfüm sowie Bücher denken, verschenken Männer gerne Sport- und Freizeitausrüstung. Interessante Unterschiede sind zwischen den Altersgruppen zu beobachten: Während Gutscheine in allen Altersgruppen klar die Spitzenposition einnehmen, liegen auf Rang Zwei bei den jungen Käuferinnen und Käufer (16-29 Jahre) Sport und Freizeitausrüstung, bei den 30 bis 49-Jährigen Spielwaren und bei der ältesten Generation (50-75 Jahre) Bargeld. Beschenkt werden traditionell vor allem Familienmitglieder, insbesondere Ehe- oder Lebenspartner sowie Kinder. Mehr als jeder Dritte (37 %) will auch Freunde beschenken, jeder Fünfte (22 %) will sich selbst etwas gönnen.
Top 4 der geplanten Weihnachtsgeschenke
Gutscheine (43%)
Spielzeuge (30%)
Bücher (27%)
Bargeld (22%)

Nachhaltigkeit beim Weihnachtsshopping wichtig

Das Thema Nachhaltigkeit und das Bewusstsein für einen ressourcenschonenden Umgang scheint nun auch beim Thema Weihnachtsshopping angekommen zu sein. Beinahe die Hälfte (41%) der Käuferinnen und Käufer sagen, dass sie zumindest meistens darauf achten, ihre Geschenke in Geschäften zu kaufen, die Wert auf Nachhaltigkeit legen.
„Beinahe die Hälfte der Befragten achten zumindest meistens darauf, ihre Geschenke in Geschäften zu kaufen, die Wert auf Nachhaltigkeit legen.“
Damit sind Geschäfte gemeint, die beispielsweise Energiesparmaßnahmen setzen, Verpackungsmaterial reduzieren oder ökologische Alternativen anbieten. Auf dieses Ergebnis weiß der Auftraggeber der Studie natürlich auch eine eigene Antwort, dieser Entwicklung würden die beiden Westfield Center bereits seit einigen Jahren Rechnung tragen und laufend ihre Nachhaltigkeits- und Energiesparmaßnahmen (Reduzierung Beleuchtung, Photovoltaikanlage, Thermische Sanierung, Müllvermeidungskonzepte und so weiter) ausweiten.

Die Studie für Unibail-Rodamco-Westfield formuliert als Treiber für die Präferenz von Einkaufzentren die kurzen Wege zwischen den Geschäften, die höhere Produkt- und Markenvielfalt unter einem Dach sowie die Witterungsunabhängigkeit.
Roman Milert - stock.adobe.com
Die Studie für Unibail-Rodamco-Westfield formuliert als Treiber für die Präferenz von Einkaufzentren die kurzen Wege zwischen den Geschäften, die höhere Produkt- und Markenvielfalt unter einem Dach sowie die Witterungsunabhängigkeit.

Starke Stimme für stationären Handel

Mehr als acht von zehn Befragten (84 %) wollen die Weihnachtseinkäufe heuer wieder lieber im stationären Handel (Geschäfte vor Ort und Einkaufszentren) erledigen, knapp sechs von zehn wollen auch online einkaufen. Jeder Fünfte (21 %) plant sogar heuer wieder häufiger in Geschäften einkaufen zu wollen. Der Einkauf im stationären Handel punktet gegenüber dem Einkauf im Online-Shop vor allem durch das persönliche Erlebnis – das heißt die Möglichkeit, das Produkt vor Ort anzusehen, anzufassen und ausprobieren zu können. Für mehr als ein Viertel der Käuferinnen und Käufer spricht die persönliche Beratung für einen Kauf vor Ort. Treiber für die Präferenz von Einkaufzentren sind laut Studie die kurzen Wege zwischen den Geschäften, die höhere Produkt- und Markenvielfalt unter einem Dach sowie die Witterungsunabhängigkeit. Besonders die jüngere Generation – 16 bis 29 Jahre – sowie Familien mit Kindern weisen eine überdurchschnittliche Affinität für das Weihnachts-Shopping in Einkaufzentren auf.
Argumente für stationären Einkauf
84 Prozent der Befragten wollen die Weihnachtseinkäufe heuer wieder lieber im stationären Handel, also Geschäfte vor Ort und Einkaufszentren, erledigen. Die Hauptargumente:
  • das persönliche Erlebnis
  • die individuelle Beratung vor Ort
  • die Chance, Produkte anzufassen und auszuprobieren


stats