Unito: Universal und Otto profitieren vom Que...
 
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Universal und Otto profitieren vom Quelle-Aus

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Harald Gutschi, Sprecher der Geschäftsführung von Unito, in der die Otto Group ihre Österreich-Aktivitäten gebündelt hat. © Unito
Harald Gutschi, Sprecher der Geschäftsführung von Unito, in der die Otto Group ihre Österreich-Aktivitäten gebündelt hat. © Unito

Für Universal und Otto verlaufen die ersten sechs Monate des aktuellen Geschäftsjahres in Österreich sehr zufriedenstellend.

Im Zeitraum 1. März bis 31. August 2010 konnte inklusive der im Juli 2010 gestarteten Aktivitäten in der Schweiz ein Umsatz von 102,6 Mio. Euro erzielt werden. Dies entspricht einem Wachstum von 23,4 Prozent im Vergleich zur selben Periode des Vorjahres.
Grundstein für die aktuelle Erfolgsbilanz ist das Wachstum der beiden Marken Universal und Otto im heimischen Markt. Wachstumsmotor ist unverändert das Geschäft im Internet: Während für den E-Commerce-Markt in Österreich für das Jahr 2010 ein Wachstum von rund acht Prozent prognostiziert wird (laut Euromonitor-Studie 07/2010), können Universal und Otto aufgrund ihrer offensiven Marktstrategien deutlich stärker als der Markt zulegen: Universal erreicht aktuell ein Umsatzplus im E-Commerce von rund 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, Otto wächst um 28 Prozent.

Rund die Hälfte des Umsatzzuwachses wird daher dem Trend zu Internet-Bestellungen zugerechnet, weitere positive Einflussfaktoren resultieren aus der offensiven Marktbearbeitung und den Folgen der Quelle-Insolvenz. Universal ist somit Österreichs führender und umsatzstärkster Versandhändler und besetzt die Segmente Mode (rund 40 Prozent Umsatzanteil) sowie Einrichten
und Technik (rund 60 Prozent Umsatzanteil). Otto spricht mit einem Fokus auf Mode, Marken und Lifestyle eine jüngere Zielgruppe an und ist Marktführer im Segment Mode im österreichischen Versandhandel und zudem auch die Nr. 1 im boomenden Segment der Online-Mode.
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