Vapiano: Coronavirus treibt Systemgastronomen...
 
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Coronavirus treibt Systemgastronomen in die Insolvenz

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Philipp Zinggl, Geschäftsführer Vapiano-Österreich
Philipp Zinggl, Geschäftsführer Vapiano-Österreich

Bereits vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie war die Lage beim deutschen Systemgastronomen Vapiano alles andere als rosig, nun musste sogar Insolvenz angemeldet. 

Am Freitag meldete die Restaurantkette Vapiano Zahlungsunfähigkeit an, nachdem sie zuvor auf unbestimmte Zeit alle Restaurants schließen musste. In Österreich sind 17 Filialen, 11 davon alleine in Wien, und rund 500 Mitarbeiter betroffen. In Deutschland mussten 55 Restaurants mit circa 3.800 Mitarbeitern schließen. Weltweit sind es sogar 230 Vapiano-Filialen. Die Lage war bereits im Jahr zuvor angespannt, denn in den ersten drei Quartalen 2019 wies die deutschlandweit einzige börsennotierte Restaurantkette bereits einen Verlust von 46,1 Millionen Euro aus und damit deutlich mehr als ein Jahr zuvor (mit minus 29,4 Millionen Euro). Ohne staatliche Hilfe droht der Kette nun das endgültige Aus. 

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