Vapiano: Neustart für Vapiano
 
Vapiano

Neustart für Vapiano

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Josef Donhauser, Geschäftsführer DoN group, ist vom Erfolg seiner Vapiano-Übernahme überzeugt.
Josef Donhauser, Geschäftsführer DoN group, ist vom Erfolg seiner Vapiano-Übernahme überzeugt.

Gastronomieunternehmer Josef Donhauser hat die insolvente Restaurantkette übernommen, nun öffnen zahlreiche Standorte wieder.

Im Zuge der Coronakrise musste Vapiano Insolvenz anmelden, nun startet das Unternehmen unter der neuen Führung von Josef Donhauser wieder durch. Zwölf Standorte öffnen heute wieder: Graz, SCS, Wien Mariahilfer Straße, Praterstraße, Herrengasse, Westbahnhof, Moulin Rouge, Wien Mitte, Donauzentrum, Hauptbahnhof und in Inssbruck in der Leopoldstraße und Bleicherweg. Drei weitere Standorte in der SCS, Parndorf und im Grazer Murpark werden aus heutiger Sicht nicht wieder geöffnet. Auch das Restaurant in der Wiener Triester Straße bleibt geschlossen. Das bewährte Konzept bleibt übrigens unverändert. Im Zuge der Übernahme werden in den kommenden Monaten 1.300 Artikel auf ihre Regionalität und Herkunft überprüft.

500 Arbeitsplätze werden durch die Übernahme erhalten, 300 davon in Vollzeit. Für das restliche Geschäftsjahr geht Donhauser von einem coronabedingten Umsatzrückgang von rund 50 Prozent aus. Dennoch erhofft er sich Umsätze von rund 14 Millionen Euro, im kommenden Jahr geht er von etwa 40 Millionen Euro aus.

Josef Donhauser ist vom Erfolg seiner Übernahme überzeugt: "Viele Restaurants in Österreich zählten weltweit zu den umsatzstärksten des gesamten Konzerns mit 170 Restaurants. Ich bin sicher, dass man Vapiano bei entsprechendem Kostenmanagement wirtschaftlich führen kann."
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