Vapiano: Vapiano testet Bedienung in neuem Mi...
 
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Vapiano testet Bedienung in neuem Mini-Format

Im Vorjahr feierte Vapiano Österreich seinen zehnten Geburtstag. Das erste Restaurant eröffnete hierzulande am 7.12.2006. Heute gibt es elf Standorte - sieben davon in Wien. Und die Erfolgsgeschichte soll mit einem neuen Restaurant, einem Vapiano im Kleinformat sowie dem Ausbau von Take Away & Home Delivery weitergehen.

Mario Uxa, Generalmanager Vapiano Theobaldgasse und Philipp Zinggl, Geschäftsführer Vapiano Österrei
© Vapiano Österreich/www.stefanjoham.com
Mario Uxa, Generalmanager Vapiano Theobaldgasse und Philipp Zinggl, Geschäftsführer Vapiano Österrei
Stolz präsentierte Philipp Zinggl, seit elf Jahren Geschäftsführer von Vapiano Österreich und mittlerweile auch für die Schweiz verantwortlich die Erfolgsgeschichte des beliebten Lifestylegastronomens vergangene Woche vor Journalisten. Aus einem Standort, der im Jahr 2006 in der Theobaldgasse im sechsten Wiener Gemeindebezirk eröffnete, sind mittlerweile elf geworden. Neben sieben Restaurants in Wien gibt es auch zwei Betriebe in Innsbruck, einen in Linz und einen in Graz. Konkrete Umsatzzahlen lässt sich Zinggl nicht entlocken, nur soviel: "Ein Gast gibt bei uns durchschnittlich zwischen zehn und elf Euro aus und im Jahr 2016 haben wir knapp vier Millionen Gäste gezählt." Auf der Wunschliste des Geschäftsführers stehen noch Eröffnungen in Salzburg, Klagenfurt und Graz. Im Durchschnitt fallen für ein neues Lokal Investitionen in Höhe von 2,5 Mio. Euro an. Weltweit betreibt das Unternehmen 182 Restaurants in 32 Ländern - Frankreich, Südamerika und die USA sind derzeit die bedeutendsten Wachstumstreiber. 2018 will man ein Lokal im Iran eröffnen.

Mini-Format eröffnet im August
In Österreich kommt heuer ein neues Restaurant am Wienerberg dazu, das mit erweitertem Barkonzept und einer Dachterrasse zum Verweilen einladen soll. Darüber hinaus startet man im August einen Testbetrieb in der SCS, wo auf 290 Quadratmetern Fläche ein Vapiano in kleinem Format eröffnen wird. Dieses Format ist als Pilot gedacht und könnte bei erfolgreicher Performance in Zukunft auf weitere zehn bis 20 Standorte ausgedehnt werden. Bisher gibt es das Mini-Vapiano bereits in Ingolstadt (Dtl.). Damit die Gäste gemeinsam essen können, testet man dort erstmals in Österreich ein Konzept mit Bedienung.

Take away & Home Delivery im Fokus
Ebenfalls ausgebaut wird das Angebot in Richtung Take Away & Home Delivery. In Graz gibt es seit Anfang des Jahres bereits vier eigene Autos für die Hauszustellung; in Wien kooperiert man mit UberEats, Foodora und Lieferservice.at und liefert rund um die Restaurants Theobaldgasse und Wien Mitte aus. Zukünftig möchte man hier auch eine eigene Logistik anbieten und die Bestellung über die eigene Homepage abwickeln. In der Theobaldgasse hat man bereits auf die starke Nachfrage reagiert und und bietet den Gästen eine eigene Take Away Station, an der bestellt und bezahlt werden kann. Auch eigene Kochstationen wurden eingerichtet, damit die Gäste, die im Lokal essen wollen, nicht mit längeren Wartezeiten konfrontiert sind. In den Restaurants Praterstraße und Landstraße ist ein Ausbau diesbezüglich schon in Planung.
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