VKI: VKI-Finanzierung gesichert
 
VKI

VKI-Finanzierung gesichert

-
Ein aktueller Screenshot (Detail) der Watchlist Internet
Ein aktueller Screenshot (Detail) der Watchlist Internet

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) ist seit einiger Zeit in den Schlagzeilen, Stichworte „Ausstieg des ÖGB“ und „Rückzug des Chefjuristen Peter Kolba“. Nichtsdestotrotz sei die Finanzierung des VKI gesichert, sagt LHStv. Mag. Karin Renner, Niederösterreichs Konsumentenschutzreferentin.

Die Finanzierung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) sei gesichert, trotz des Ausstiegs des ÖGB gebe es im Jahr 2017 mehr Geld. Niederösterreichs Konsumentenschutzreferentin begrüßt die Einigung auf Bundesebene und erläutert: „Es geht um ein Plus von 1,4 Millionen Euro, Bußgelder aus Verfahren vor der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) sollen zweckgewidmet an den VKI gehen. Das Geld fließt im Wesentlichen in die Förderung des VKI, des Vereins Schlichtung für Verbrauchergeschäfte, des Verbraucherrats des Austrian Standards Institutes, des Internetombudsmanns, der Schuldnerhilfe Oberösterreich sowie des Dachverbands der Schuldnerberatungen.“

„Der Konsumentenschutz ist ein Thema, das auch in den nächsten Jahren nicht an Brisanz verlieren wird, ganz im Gegenteil, man denke nur beispielsweise an die Themen Internet, Onlineeinkauf, Mieten, Finanzprodukte und Gewährleistungsansprüche“, so Renner weiter. So steige die Internetkriminalität auch in Österreich stark an. Mehr als zwei Drittel der Haushalte haben Zugang zum Internet, rund 50 Prozent der Privatpersonen und rund 85 Prozent der Unternehmen nutzen das World Wide Web für Geschäfte. All das ruft Verbrecher auf den Plan, und sie versuchen, illegal Kreditkarten- oder Kontodaten sowie Passwörter zu erlangen. Fast alle bekannten Betrugsdelikte werden mittlerweile auch auf elektronischem Weg durchgeführt, jährlich nehmen Betrügereien im Netz zu. Online-Betrug zählt mittlerweile auch zu den häufigsten Betrugsarten mit Kreditkarten, selbst hochgesicherte EDV-Systeme von Banken bleiben von Hackern nicht mehr verschont, wie jüngste Beispiele zeigen. Renner empfiehlt ein „gesundes Misstrauen“ und die „Internet-Watchlist“ – das könne tausende Euro Schaden ersparen.
stats