Spar St. Pölten: Volle Konzentration auf Dona...
 
Spar St. Pölten

Volle Konzentration auf Donauland-Lamm

Spar
v.l.: Alois Huber (Spar), LH Erwin Pröll, BR Eduard Köck ©Spar
v.l.: Alois Huber (Spar), LH Erwin Pröll, BR Eduard Köck ©Spar

Bei Spar, Eurospar, Interspar und Spar-Gourmet in Wien, Niederösterreich und dem nördlichen Burgenland wird ab sofort ausschließlich Lammfleisch aus Niederösterreich unter der Marke „Donauland-Lamm“ angeboten.

Der Lammfleischkonsum in Österreich kann aus heimischer Produktion insgesamt nicht gedeckt werden. In Zusammenarbeit mit den niederösterreichischen Schafbauern bringt die Spar-Zentrale St. Pölten aber jetzt dennoch ausschließlich Lamm aus Niederösterreich in die Feinkost-Abteilungen bei Spar, Eurospar, Interspar und Spar-Gourmet in Wien, Niederösterreich und dem nördlichen Burgenland. Die Kunden könnten sich darauf verlassen, dass die Tiere in Niederösterreich geboren, aufgezogen und geschlachtet wurden. Spar-St.-Pölten-Geschäftsführer Mag. Alois Huber dazu: „Lammgenuss statt Klimafrust! Eine 18.000 Kilometer Reise aus Neuseeland muss nicht sein – unser Lammfleisch kommt aus der Region und braucht keinen Reisepass.“

Steigende Nachfrage



Gemeinsam mit den niederösterreichischen Lammbauern und der Erzeugergemeinschaft „Gut Streitdorf“ wurde vor fünf Jahren die Idee  „Donauland-Lamm“ geboren. 2014 wurden schon über 18.000 kg Donauland-Lammfleisch verkauft. Für 2015 rechnet man bei Spar bereits mit einem Absatz von rund 22.500 kg.

Dabei ist die Viehhaltung in Österreich insgesamt rückläufig. Den deutlichsten Rückgang gibt es bundesweit mit -2,3 % bei Schafen. In Niederösterreich wächst die Schafhaltung jedoch und mittlerweile ist das Bundesland der größte Anbieter in Österreich. „Wir glauben, dass es einen Markt für heimisches Lammfleisch in Top-Qualität gibt – die Verkaufszahlen der letzten Jahre bestätigen das“, so Huber.

Breite Unterstützung



„Diese Zusammenarbeit schafft mehrfachen Mehrwert. Zum einen für unsere Konsumentinnen und Konsumenten, die sich erstklassiger Produkte aus der Region sicher sein können. Zum anderen bringt das den Niederösterreichischen Schafbauern zusätzliche Absatzmöglichkeiten. Und zum dritten hilft das der Landwirtschaft insgesamt, weil das Bewusstsein für regionale Lebensmittel gestärkt wird“, zeigte sich NÖ-Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bei der Präsentation des Projektes überzeugt. „Würde man Fleisch mit Wein vergleichen, wäre das Schweinefleisch wohl ein Grüner Veltliner, Rindfleisch wäre ein Zweigelt und Lammfleisch vermutlich ein Gewürztraminer – den trinkt man nicht bei jeder Gelegenheit, trotzdem freut man sich ihn da dort zu genießen“, so Ing. Eduard Köck, Bundesrat und Obmann des Niederösterreichischen Schaf- und Ziegenzuchtverbandes.
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