Vöslauer: Vöslauers Geschäftsjahr 2016
 
Vöslauer

Vöslauers Geschäftsjahr 2016

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Der Vorstandsvorsitzende der Vöslauer Mineralwasser AG, Dr. Alfred Hudler © Vöslauer
Der Vorstandsvorsitzende der Vöslauer Mineralwasser AG, Dr. Alfred Hudler © Vöslauer

Vöslauer hat 2016 die Nummer-1-Position am heimischen Mineralwassermarkt weiter ausgebaut und sichert mit einem Marktanteil von 40,4 % und einem Umsatz von 94,6 Millionen Euro seinen Spitzenplatz in Österreich.

2016 erzielte Vöslauer einen Absatz von 2,94 Millionen Hektoliter (inklusive Lohnabfüllung; 2015: 3,1 Millionen hl). Davon entfielen über 90 % auf die eigenen Marken „Vöslauer Mineralwasser“, „Balance“ und „Bio“. Vöslauer erwirtschaftete 2016 mit 197 Beschäftigten einen Gesamtumsatz in der Höhe von 94,6 Millionen Euro. Der Marktanteil der Vöslauer Mineralwasser AG liegt bei über 40 %. Damit ist man seit vielen Jahren an der Spitze der Mineralwasseranbieter in Österreich. Die Exportquote beträgt 10,8 %. Der Jahresumsatz insgesamt beläuft sich auf 94,6 Millionen Euro (2015: 98,1 Millionen Euro), wobei der wertmäßige Marktanteil 40,4 % beträgt (2015: 40,3 %). Die absatzbezogene Exportquote von 10,8 % betrug 2015 noch 10 %. Vöslauer beschäftigt wie erwähnt 197 Mitarbeiter, 2015 waren es 193.

„2016 war für die Getränkeindustrie ein besonders forderndes Jahr. Dem schwachen Sommer ist ein sehr harter Winter gefolgt, was den Getränkekonsum insgesamt und somit auch den Umsatz in der gesamten Branche stark beeinflusst hat“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Vöslauer Mineralwasser AG, Dr. Alfred Hudler. „Gerade vor diesem Hintergrund haben wir 2016 jedoch voll auf unsere Stärken gesetzt und konnten mit ihnen punkten.“

Das Jahr 2016 weist aber auch aus, dass Vöslauer nicht mehr nur am heimischen Markt eine starke Marke ist. Im Export nämlich konnte das Unternehmen seine Performance im Vorjahr deutlich ausbauen und eine Steigerung in den Bereichen Handel und Gastronomie um über 11 % im Umsatz bzw. rund 12 % im Absatz im Vergleich zum Vorjahr erreichen. Insgesamt setzt Vöslauer mittlerweile beinahe 11 % seiner Produkte im Export ab.

Wichtigstes Abnehmerland ist Deutschland (71 %), wobei angemerkt werden muss, dass der deutsche Mineralwassermarkt sehr kompetitiv ist – über 200 Brunnen und mehr als 500 Marken sind per se große Herausforderungen. In den letzten zehn Jahren ist es Vöslauer erfolgreich gelungen, sich sowohl in der deutschen Gastronomie als auch im Handel als starker Player zu etablieren. So hebt sich das Unternehmen zum Beispiel durch seine Near-Water-Konzepte klar vom deutschen Mitbewerb ab. Die offenbar erfolgreiche Vermarktungsoffensive in München setzt Vöslauer auch 2017 fort und konzentriert sich auf den weiteren Ausbau in den urbanen Zentren Berlin und Düsseldorf. Bis 2020 möchte das Unternehmen die Exportquote auf 15% ausbauen.
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