Weihnachtsgeschäft: Der Nachholeffekt bleibt ...
 
Weihnachtsgeschäft

Der Nachholeffekt bleibt aus

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Der weihnachtlich dekorierte Europark in Salzburg
Der weihnachtlich dekorierte Europark in Salzburg

Das dritte Adventwochenende war geprägt von geringer Kundenfrequenz, doch zum Teil guten Umsätzen.

Seit 7. Dezember darf der gesamte österreichische Handel unter Einhaltung von Auflagen (beschränkte Kundenanzahl je nach Geschäftsgröße, verkürzte Öffnungszeiten unter der Woche, MNS-Pflicht etc.) wieder geöffnet sein. Doch die erzielten Umsätze bleiben deutlich hinter den Erwartungen zurück. Vor allem der verkaufsoffene Feiertag am 8. Dezember fiel besonders enttäuschend aus. Generell zeigte sich, dass in den ersten sechs Verkaufstagen seit Aufhebung des harten Lockdowns die erhofften Nachholeffekte ausgeblieben sind. Laut einer Aussendung des Handelsverbands wird lediglich ein Drittel der Käufe im stationären Handel nachgeholt. Zwei Drittel der Verluste durch den zweiten Lockdown sind demnach nicht mehr aufholbar.

Die Bilanz für den Einkaufssamstag am 12. Dezember zeigt jedenfalls ein geteiltes Bild. Die Besucherfrequenz war nach wie vor niedrig, die Umsätze fielen zum Teil aber gut aus. Wie SES Spar European Shopping Centers bekannt gibt, vermeldete etwa der Schuhhandel einen guten Geschäftsverlauf. Aber auch der Bereich Elektro lag laut Händlerrückmeldungen im Schnitt über dem Vorjahr. Besonders starke Nachfrage verzeichneten weiters der Buchhandel und der Spielwarenhandel. Eine deutliche Kaufzurückhaltung spürte jedoch der Textilhandel sowie der gesamte Handel in Tourismusgebieten. Als zusätzliche Herausforderung musste der österreichische Einzelhandel am vergangenen Samstag mit einem temporären flächendeckenden Ausfall der Payment-Terminals kämpfen.
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