RollAMA: Weniger einkaufen, öfters auswärts e...
 
RollAMA

Weniger einkaufen, öfters auswärts essen

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AMA-Marktforscherin Micaela Schantl und KeyQuest-Geschäftsführer Johannes Mayr bei der Präsentation des RollAMA Haushaltspanels. © AMA
AMA-Marktforscherin Micaela Schantl und KeyQuest-Geschäftsführer Johannes Mayr bei der Präsentation des RollAMA Haushaltspanels. © AMA

Der Verzehr von Lebensmitteln in den eigenen vier Wänden sinkt kontinuierlich, während immer mehr Speisen außer Haus konsumiert werden.

Für die sogenannte rollierende Agrarmarktanalyse (RollAMA) machen 2.800 österreichische Haushalte Aufzeichnungen über ihre Einkäufe im Lebensmitteleinzelhandel (inkl. Hofer und Lidl). Die erhobenen Daten umfassen die Warengruppen Fleisch und Geflügel, Wurst, Milch und Milchprodukte, Käse, Obst, Gemüse, Erdäpfel, Eier, Tiefkühlprodukte und Fertiggerichte.

Die Umsätze haben seit 2003, natürlich auch aufgrund der Inflation, stark zulegt, mengenmäßig nimmt der Einkauf im LEH jedoch ab. „Es wird weniger zu Hause gekocht und gegessen als vor 15 Jahren, dafür steigt der Außer-Haus-Verzehr“, analysiert Micaela Schantl, Leiterin der AMA-Marktforschung, die langfristigen Auswertungen.

Nur wenig ändern sich hingegen die Ernährungsgewohnheiten. Mehr als drei Viertel der Befragten stufen sich selbst als Fleischesser ein, 16 Prozent als Flexitarier, das heißt als gelegentliche Fleischesser. Die Zahl der Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, liegt bei 6 Prozent.

Der Megatrend Convenience ist mit vielen Ausprägungen belegbar, beispielsweise aufgrund des Siegeszugs der ESL-Milch. Und der Bio-Anteil hat sich in zwei Jahrzehnten mehr als verdreifacht.

Eine ausführliche Dokumentation über den Haushaltskonsum finden Sie hier:
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