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Mit diesem Handzeichen soll im Bedarfsfall auf die Notsituation einer Frau hingewiesen werden.
Mit diesem Handzeichen soll im Bedarfsfall auf die Notsituation einer Frau hingewiesen werden.

Der 8. März steht jedes Jahr im Zeichen der Frauen. Am Weltfrauentag bietet das Westfield Donau Zentrum, gemeinsam mit 9 Organisationen, die ihre Projekte und Angebote für Mädchen und Frauen vorstellen, ein geballtes Programm. Auch für Notsituationen sorgt man vor.

9 Frauenorganisationen nutzen die Eventfläche des Westfield Donau Zentrums am 8. März, um - ähnlich wie bei einer Messe - ihre speziellen Angebote und Services für Frauen zu präsentieren.
Unter den geladenen Organisationen sind die NGO Plan International, das Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR), die SPÖ Frauen, die Volkshochschule Donaustadt, das Hilfswerk, das Lernzentrum Donaustadt, der Verein Wiener Jugendzentren, die Wiener Polizei und der sozialdemokratische Wirtschaftsverband.

Auf dem Programm steht weiters ein Vortrag von Universitätsprofessorin Beate Wimmer-Puchinger, die sich dem Thema "Was macht Frauen krank" widmet. Schriftstellerin Elfriede Hammerl wird aus ihren gesellschaftskritischen Kolumnen vorlesen. Kunst und Musik kommen im Programm auch nicht zu kurz: Für musikalische Unterhaltung sorgt die erst 14-jährige Wiener Sängerin Mirjam Catal, die ihre neue Single "Strong" erstmals präsentiert. Die chilenisch-österreichische Künstlerin Agostina Suazo stellt einige ihrer Arbeiten aus, die starke Frauen in all ihren Farben und Formen porträtieren sollen.

Ein bunter Strauß an Unterhaltung also, der aber auch im Ernstfall informieren und helfen soll. Das Einkaufszentrum stellt an diesem Tag eine neue Initiative für Mädchen und Frauen vor. Alle Besucherinnen und Besucher werden ab dem 8. März die Möglichkeit haben, sich im Bedarfsfall durch ein Codewort oder Handzeichen diskrete Hilfe an den Center-Rezeptionen zu holen. Die Handbewegung wurde von der kanadischen Frauenvereinigung etabliert. Die Code-Frage "Ist Luisa hier?" von einem Frauen-Notruf in Münster (Deutschland). Diese Hinweise sollen die Center Rezeptionen sowie die Sicherheitsleute im Bedarfsfall auf Notsituationen von Frauen aufmerksam machen.

"Um in kritischen Situationen diskret Hilfeleistungen bieten zu können, haben wir in den vergangenen Wochen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter punkto nonverbaler Kommunikation und für den Umgang mit dem 'Signal for help' geschult. Damit wollen wir sicherstellen, dass Notsituationen erkannt werden und wir im Fall des Falles situationsabhängig und adäquat Hilfeleistungen anbieten können", sagt Julia Gattringer, Center Managerin des Westfield Donau Zentrum.
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