Wifo: Die Konjunktur macht sich rar
 
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Die Konjunktur macht sich rar

Klaus-Uwe Gerhardt/pixelio.de
Zum leichten Wirtschaftswachstum trägt auch der private Konsum bei.
Zum leichten Wirtschaftswachstum trägt auch der private Konsum bei.

Die sich abkühlende Konjunktur scheint sich zu stabilisieren, sagt das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung Wifo, aber die Aussichten sind uneinheitlich.

Bereits 2018 hat die Weltwirtschaft begonnen zu schwächeln, sagt das Wifo, die Konjunktur aber scheint sich zu stabilisieren. In einigen Industrie- und Schwellenländern verbesserten sich die entsprechenden Einschätzungen. So nahm etwa in den USA das Bruttoinlandsprodukt BIP im dritten Quartal um 0,5 Prozent zu (Vorjahresvergleich, unverändert). Auch im Euro-Raum wuchs die Wirtschaft im dritten Quartal unverändert (+0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal). In Frankreich, Italien und Spanien war die Konjunktur bisher stabil. Die Stimmung ist in den einzelnen Ländern allerdings unterschiedlich.

In Österreich ist die Konjunktur weiterhin schwach, blieb jedoch bislang stabil, wie Wifo-Chef Christoph Badelt bereits am 4. Oktober 2019 festgestellt hat. Die Wirtschaft wuchs im dritten Quartal um 0,2 Prozent. Unbereinigt lag das BIP damit um 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Verantwortlich für das Wachstum waren die Exporte und die Konsumausgaben der privaten Haushalte, die weiterhin zunahmen. Die Expansion der Bruttoanlageinvestitionen verlor an Schwung. Die Schwäche der Konjunktur schlug sich insbesondere in der Industrie nieder.
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