Willys Wochenrückblick: Vom Speeddating, Grün...
 
Willys Wochenrückblick

Vom Speeddating, Grünstrom und Edelfisch

Markus Wache
Willy Zwerger
Willy Zwerger

Mein dieswöchiger Musiktipp versetzt uns in die späten 60er-Jahre und auf die Baumwollfelder Louisianas. Creedence Clearwater Revival singen in „Cotton Fields“ von unbeschwerter Kindheit und dass man mit Baumwolle sehr reich werden kann. Enjoy!

Oiso, i find des super. Billa veranstaltet ein Speed-Dating für Start Ups, gibt also vielen neuen Ideen und den Menschen dahinter eine echte Chance auf Listungen. Das Problem dabei ist zumeist die Ungeduld der Handelsketten. Springt das Werkl nicht gleich an, wird beinhart ausgelistet respektive ausgetauscht. Und es kann durchaus sein, dass dieser Mechanismus übers Speed-Dating noch schneller über die Facingbühne geht.

Interessant finde ich auch, dass die EU den Atomstrom als Grüne Energie einstuft. Wahrscheinlich werden sie Fukushimas und Tschernobyls Ansuchen um Kurortstatus ebenfalls stattgeben.

Der Papst vergleicht also Abtreibungen mit dem Anheuern eines Auftragskillers. Da kennt sich aber einer wirklich aus mit Frauenkörpern und -seelen.

Der wilde Wuschel muss seinen blondgelockten Hut nehmen, Boris Tschüs Johnson geht. Er wird beim Zurückschauen auf seine Amtszeit größtenteils ins Leere blicken und sich an vieles nicht mehr erinnern können, auch wenn es fotografisch und videotechnisch dokumentiert wurde. „It was not me!“ wird uns wahrscheinlich noch eine zeitlang bleiben.

Genau so wie der Neusiedlersee aufgrund der langanhaltenden Dürre auszutrocknen droht, geht es auch dem Po. Da hilft nicht einmal mehr Feuchtigkeitscreme.

Wir bleiben beim Thema Wasser. Die Pinguine und die Robben in einem Tokioter Seeaquarium verweigern den Billigfisch, den sie aus Einsparungsgründen zum Futtern vorgesetzt bekamen. Damit ist der Bestand der Aji-Makrele bis auf weiteres gesichert.

Apropos hinunterschlingen. Ein gewisser Joey Chestnut verdrückte in New York bei einem Wettbewerb 63 Hot Dogs und gewann damit überlegen. Er selber war jedoch ein bisserl angfressen. Jetzt nicht wegen der Hot Dog-Menge in seinem Bäuchlein, sondern weil er seinen eigenen Rekord von 76 Stück nicht überbieten konnte.

Formel 1 in Spielberg. Rudolf Buchbinder übergab die Bundeshymne seinem Flügel, Checo Perez sein Flügelauto ans Kiesbett, Innenmister Gerhard Karner den Siegerpokal an Charles Leclerc und viele der Orange Army sich selbst.

Abschließend noch ein kleiner Einblick in die Gesinnung einiger Parlamentarier. Letzter Parlamentssitzungstag vor der Sommerpause. Ein Abgeordneter am Rednerpult zitiert einen anderen Abgeordneten, dass dieser den Begriff „Fetzendeppat“ verwendet habe. Androhung eines Ordnngsrufs seitens der Präsidentin besagtes Wort nicht zu verwenden. Redner: „Ich würde nie fetzendeppat sagen.“ Zwischenruf aus dem Plenum: „Hat wer fetzendeppat gesagt?“ Redner: „Hat wer fetzendeppat gehört?“ Ordnunsruf der Präsidentin für das Verwenden des Wortes fetzendeppat. Echt fetzendeppat. Wahrscheinlich urlaubsreif. Alle. Einen schönen und entspannten wünsch ich.

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