Willys Wochenrückblick: Von Fädenziehern, Gel...
 
Willys Wochenrückblick

Von Fädenziehern, Geldhamsterern und Christkinderinnen

Markus Wache
Willy Zwerger
Willy Zwerger

Für das heutige Musikintro hören wir zurück ins Jahr 1973, wo nicht nur das politische Klima ein ganz anderes war: 1961 gegründet und erst heuer im Februar aufgelöst war die niederländische Band Golden Earring neben den Stones eine der am längsten bestehenden Bands weltweit - hier mit ihrem wohl größten Hit „Radar Love“.

Ab jetzt gilt wieder Ihre Entscheidung: weiterlesen, Podcast hören oder beides. Alles klar?

 

Bei allem Respekt, es gilt mehr denn je die Schuldsvermutung und deshalb haben wir jetzt einen Marionetten-Beamten an der Spitze und keinen Politiker, der jedoch nach wie vor die Fäden der Macht zieht. Schaumamal, was der Kurzschluss wirklich alles ausgelöst hat. Vor allem bei der Koglermaurerei.

Fest steht auch, dass Österreich ebenfalls ein dickes Fellner brauchen wird um nicht titaniciesk unterzugehen, weil hinkünftig jedes Inserat mit redaktioneller Gegenleistung verknüpft sein will. Und jede Umfrage im Sinne des Auftraggebers manipuliert. Wird alles noch sehr lustig werden, weil ja Österreich nicht die einzige Zeitung im Land und weltweit ist, derlei Geschäftsmodelle auch anderswo üblich sind, aber man - pscht - nicht wirklich darüber reden soll.

Sehr wohl darüber reden sollte man einmal über das aktuelle Vermögen, das wir Österreicher in der monetären Hinterhand haben, nämlich unvorstellbare 570 Milliarden Euro, das sind - selbstverständlich nur statistisch betrachtet, weil in echt ist das Geld ja etwas anders verteilt, wie wir wissen - also, das sind für jeden Österreicher ungegenderte 63.590 Euro. Ich lass das jetzt einmal so stehen, merke aber noch an, dass dieses Vermögen während der Pandemie um sagenhafte 30 Milliarden Euro gewachsen ist. Wär halt schön, wenn davon ein bisserl was in die Wirtschaft fließen und nicht angstgetrieben zinsenlos gehortet werden würde.

Gleichermaßen interessant wie dümmlich sind auch die von jedweder Vernunft und Logik losgelösten Gendereien, die momentan allesamt in Richtung Schwachsinn galoppieren. Jüngstes Beispiel aus deutschen Landen: Der Weihnachtsmann soll zum heurigen Feste nicht mehr Weihnachtsmann heissen, sondern - frauendiskriminierungsschonend - Weihnachtsmensch. Warum nicht gleich Menschin oder überhaupt gleich Weihnachtsfrau? Und was ist mit dem Osterhasen, dem Krampus, dem Nikolaus und dem Christkind? Werden wir uns hinkünftig mit Osterhäsinnen, Krampussinnen, Nikoläusinnen und Christkinderinnen herumschlagen müssen, damit die Gendermafia Ruhe gibt?

Bleibt abschließend nur noch die Anmerkung, dass wir großes Glück hatten, als sich damals Van der Bellen gegen Hofer durchsetzte. Alles hätte auch ganz anders kommen können.

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