Willys Wochenrückblick: Von Geldverzehrern, E...
 
Willys Wochenrückblick

Von Geldverzehrern, Evolutionstreibern und Hatschenden

Markus Wache
Willy Zwerger
Willy Zwerger

Weil sie wieder einmal das Bargeld abschaffen wollen - ich hab den passenden Musiktipp dazu: Pink Floyd - Money.

Diesmal haben Sie wieder die Wahl: Entweder meinen Wochenrückblick einfach weiterlesen oder ihn als Podcast über die Ohren reinziehen. Oder beides, ganz wie Sie wollen.

Willys Wochenrückblick Folge 18

Wer Würstel oder Fleischlaberl faked, muss sich auch die Frage gefallen lassen, ob man diese auch mit Spielgeld bezahlen kann, also die durchaus legitime vegane Alternative zum richtigen Geld.

Wir bleiben vegan. Denn jüngsten Statistiken zufolge werden weltweit rund 40 Prozent der produzierten Lebensmittel noch vor dem Verzehr weggeworfen. Eine Statistik, wieviele Prozent unmittelbar nach dem Kosten aufgrund persönlicher Ungenießbarkeit weggeworfen wird, ist mir leider nicht bekannt. Und nein, an den bekehrten Veganern kanns nicht liegen, so viele sind denen jetzt auch wieder nicht.

Zum Thama Bio wäre noch hinzuzufügen, dass die Vergänglichkeit auch an Urgestein Alfred Biolek nicht vorbei konnte.

Apropos Vergänglichkeit. 12.800 wollten diese Woche Arzt werden, aber es gibt nur Platz für 1.500. Auf der anderen Seite fehlt es sowohl am Land als auch in den Städten dramatisch an Hausärzten, genauso wie in den Spitälern, weil nur Fachärzte allein einen Menschen im Spital nicht gesunden lassen.

Zwischendurch ein Seitenblick nach Japan. Anna Kiesenhofers Gold im Radlfahren war logisch. Die gelernte Mathematikerin hat sich das ausgerechnet.

Die Kritik an Jeff Bezos, Elon Musk und Richard Branson bezüglich ihrer irren Weltraumambitionen kann ich nicht nachvollziehen. War doch der wahre Antrieb hinter jedem Evolutionsschritt des Menschen entweder Faulheit oder eine verrückte Idee. Daher merke: Ohne Verrückte gibts keine Weiterentwicklung.

Was im übrigen auch für den US-Logistiker Jokr gilt, der nun auch in Wien seine Lebensmittelzelte aufgeschlagen hat. Lieferung innerhalb einer Viertel-Stunde ist wahrlich eine ehrgeizige Ansage. Damit schlägt er jede professionelle Hausfrau um Längen. Allerdings, mit wem soll der Jokr auch im Stiegenhaus tratschen? Mit Batman vielleicht, oder Robin?

Nicht mit dem Batmobil, sondern ziemlich profan mit ihren Dienstwägen werden die Türkisen und die Grünen zum morgen Mittwoch beginnenden Sommerministerrat in meinem Heimatort Reichenau an der Rax eintrudeln. Ein geschickter Schachzug von Kurz, denn spätestens dort werden die Grünen am eigenen Leib verspüren, was es in vielen Gegenden unseres Landes bedeutet, aus Prinzip auf ein Auto verzichten zu wollen und auf die Öffis zu setzen. Oder hatschen zu müssen.

Apropos. Der aktuelle Hadsch fand zwar statt, aber coronabedingt war es nur ein Hadscherl. Die islamischen Pilger nahmen es hin ohne zu Mekkan.

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