Willys Wochenrückblick: Von Liebkindern, Schö...
 
Willys Wochenrückblick

Von Liebkindern, Schönredern und Psychopathen

Markus Wache
Willy Zwerger
Willy Zwerger

Heute einmal ein etwas anderer Musiktipp. Janis Joplis A-Capella-Meisterwerk „Mercedes Bebz“ in der Coverversion von Romina Apostol, genannt Rockmina, gerade einmal 17 Jahre alt geworden und überaus erfolgreiche Absolventin der rumänischen Petran Musicschool. Enjoy!

Gleich zu Beginn ein dringend notweniges Wort an unsere Landwirtschaftsministerin: Frau Köstinger, verabschieden Sie sich bitte endlich von Ihrem pathologischen Feindbild, dem österreichischen Lebensmittelhandel. Dieser ist nämlich keineswegs an allem schuld, was Ihren Liebkindern, den Kleinbauern, das Leben so schwer macht. Merke: Es gibt auch andere Feinde, die es zu bekämpfen gilt. Noch dazu in den eigenen Reihen. Ich geb Ihnen da nur ein Stichwort: Tierwohl. Und vielleicht auch ein zweites: Ziellosigkeit. Das haben eher Sie in der Hand.

Bleiben wir kurz bei unterschiedlichen Ansichtssachen. Ich zum Beispiel finde die derzeitig echt irren Dieselpreise super, werden uns doch dadurch immer weniger, die die Straßen verstopfen. Schade nur, dass es halt keine wirkliche Alternativen zum Auto gibt. Vor allem im ländlichen Raum ist das Öffi-Angebot mehr als lächerlich. Womit sich Gewessler & Co ruhig einmal etwas länger am eigenen grünen Naserl nehmen dürfen als ansonsten üblich um dann doch wieder alles in Grund und Boden schönzureden.

Aber andererseits, was den Österreicher wirklich trifft, ist nicht der drastisch gestiegene Benzin- oder Gaspreis, sondern dass das Bier ebenso empfindlich teurer wurde und stetig wird. Bedenke, Mundl würde nie sagen „Mei Benzin is net deppat“, was ja bekanntlich beim Bier schon ganz anders aussieht. Um also den Volkszorn nicht vollkommen gegen sich anzuheizen, sollten die zuständigen Regierungsmittel dringend für eine Preisdeckelung sorgen. Bier und Rauch würde eh gut passen.

Bleiben wir beim einkaufen. Wie einige Wiener Supermärkte am Wochenende vermeldeten, sind wieder die Panikkäufer unterwegs. Kann gut sein, dass das Hamstern von Klopapier, Nudeln, Öl und Co nichts anderes als Kompensationskäufe sind. Denn aufgrund der hohen Spritpreise kann man eh nirgens hinfahren, also koch ich mir daheim Nudeln, reg mich zwar verbal lautstark darüber auf, aber spiel dennoch den begeisterten Heimscheisser.

Interessant dabei ist, dass laut einer aktuellen US-Studie unser Gehirn nicht nur aufgrund permanenter Nörgelei schrumpft, sondern auch aufgrund permanenten Alkoholkonsums und nach einer Covid-Infizierung. Womit wir wieder bei den Schwurblern wären, die zwar nach wie vor fleissig demonstrieren, aber nicht mehr wissen wogegen.

Abschließend noch ein Wort zum Psychopathen Putin. Wahrscheinlich gibt es nur eine einzige Lösung um den grausamen Krieg in der Ukraine zu beenden. Wenn sich in Putins Vertrautenkreis endlich ein Brutus herauskristallisieren würde. Einer, der aus dem größenwahnsinnigen Putin einen alle erlösenden Putout macht. Partout.

Bleibt nur noch auf meine Frage aus der Vorwoche einzugehen, die ja eigentlich keine Frage war, sondern eine Feststellung. Was hat drei, manchmal acht und niemals sieben Buchstaben. That‘s it! Manchmal dürfen Sie mich ruhig wortwörtlich nehmen

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