Willys Wochenrückblick: Von Maskencheckern, K...
 
Willys Wochenrückblick

Von Maskencheckern, Körperschwachen und Teufelsaustreibern

Markus Wache
Willy Zwerger
Willy Zwerger

Mein musikalischer Anspieltipp sieht Christopher Seiler von Seiler & Speer als Seila auf Solopfaden. „Lights down“ mir Altmeister Christian Kolonovits als Arrangeur, mit dem Streicherensemble Max Steiner und dem Kinderchor der wiener Volksoper. Ein definitiv bemerkenswertes Stück Musik aus Österreich.

Auch heute können Sie wieder wählen: Entweder einfach weiterlesen oder auf den Podcast klicken und sich meinen Wochenrückblick auditiv reinziehen. Oder beides, je nachdem.

 

Wenn weder die Polizei noch der Handel selbst die Art der Masken und somit, ob ein Kunde geimpft ist oder nicht, kontrollieren will, gibts nur eine Lösung: Eine neue Berufsgruppe einführen - die Mask-Taskforce. Mit eigenen Wifikursen, Aufstiegsmöglichkeiten bis zum Head of Mask-Taskforce und Erfolgsprämien, wenn man endlich einen Ungeimpften mit normaler MNS-Maske oder einer Basti-maske erwischt hat.

Wobei, es gibt Gerüchte, dass im Kanzleramt ein Strategiepapier vorliegt, das die Coronamaßnahmen-Häkelei der Bevölkerung angeblich noch einige Facetten weitertreiben soll. So planen also Dumbo und Konsorten eigene Schwimmbereiche für Nichtgeimpfte in Hallen- und Freibädern, mit wasserfesten FFPdry-Masken, eigene öffentliche Toiletten für die Impfverweigerer und im Endeffekt Öffi-Fahrverbot - selbstverständlich doppelbemasked -, und weiters Ghettolokale sowie eigene Einkaufslocations mit bewußt reduziertem Sortiment. Aber inklusive Impfmöglichkeiten, falls es sich doch wer anders überlegen sollt.

Bleiben wir kurz beim Basti. Sein Auftritt bei den ORF Sommergesprächen mit Lou Lorenz-Dittelbacher war insofern sehr interessant, weil er nicht nur anderes sagt, als sein Körper sprach, sondern auch Dinge verriet, die man erst drei Tage später gemeinsam erarbeiten wollte. So viel zum Thema „Nur gemeinsam sind wir schwach“.

Aber nun zu etwas ganz anderem. Oder doch nicht? Es gibt nämlich eine Studie, die besagt, dass 70 Prozent der Österreicher an mindestens eine Verschwörungstheorie glauben. Wie zum Beispiel, dass der vorjährige Lockdown nur deshalb angeordnet wurde, damit man die Batterien der Tauben, die uns alle überwachen, austauschen konnte. Ob die derzeitigen völlig verwirrenden Maßnahmen ebenfalls einer Verschwörungstheorie angehört, wage ich zu bezweifeln. Ich glaube ja eher, dass da im Hintergrund eine groß angelegte Wette läuft, wie weit sich ein Volk vorführen lässt.

Vorgeführt wurden auch die Buben vom deutschen Foda beim EM-Qualifikationsspiel von Israel mit dem österreichischen Trainer Ruttensteiner. Was lernen wir daraus? Nix, weil zwar alle bei Niederlagen immer wieder den Kopf des Trainers fordern, aber es im Grunde völlig wurscht ist.

Nicht völlig wurscht sollte uns das aufgrund der rasanten Polschmelze vorprogrammierte Aussterben der Eisbären sein. Weil was macht man dann weltweit mit den vielen leeren Zoogehegen?

Der Sieger vom Wien Marathon wurde disqualifiziert. Was läuft er auch mit fünf Zentimeter hohen Pumps?

Zum Schluß noch eine andere Frage: Wenn sich ein spanischer Bischof mit Lizenz zur Teufelsaustreibung körpernah und zielgerichtet bei einer Erotik-Autorin Ezzes holt, warum muss dieser dann zurücktreten. Weiterbildung ist doch positiv für‘s G‘schäft. Oder?



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