WK Wien: Muttertag wichtig für den Handel
 
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Die Wirtschaftskammer Wien rechnet mit einem Muttertags-Umsatz von 40,5 Millionen Euro, damit ist der Tag zu Ehren der Mütter ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für den Wiener Handel.

"Die Wienerinnen und Wiener lassen es sich trotz Corona-Krise nicht nehmen, ihren Müttern zum Muttertag eine besondere Freude zu machen und ein Zeichen der Liebe und Wertschätzung zu schenken", freut sich Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien. Auch heuer rechnet die WK Wien mit einer positiven Umsatzbilanz. Denn laut der in Auftrag gegebene SOZAB-Umfrage plant jeder Zweite, ein Geschenk zu kaufen. Dabei geben die Wiener durchschnittlich zwischen 25 und 40 Euro aus. Daraus ergibt sich ein prognostizierter Umsatz von rund 40,5 Millionen Euro, was trotz Corona nur etwas unter dem Umsatz aus dem Vorjahr von 41 Millionen Euro liegt. Damit ist der Muttertag heuer ein wichtiger Umsatzimpuls für den Wiener Handel. "Der Muttertag ist normalerweise für den Handel - nach Weihnachten und Ostern - unter den Umsatzbringern die Nummer drei im Jahr. Nachdem das Ostergeschäft krisenbedingt quasi ausgefallen ist, ist das Muttertagsgeschäft umso wichtiger", so Trefelik.

Am beliebtesten sind Blumen. In Wien verschenken sie fast zwei Drittel (71 Prozent) an ihre Mütter, aber auch Naschereien liegen nach wie vor im Trend und werden von 25 Prozent überreicht. Alternativen sind sonst auch Parfum, Mode oder Gutscheine. Übrigens werden an dem Tag ebenfalls gerne Lebenspartnerinnen (20 %), Schwiegermüttern (10 %) sowie ab und zu Großmüttern und der Schwester eine Freude gemacht.
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