WKO: Corona-Kurzarbeit: Offene Punkte geklärt
 
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Corona-Kurzarbeit: Offene Punkte geklärt

Markus Wache
Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreichs.
Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreichs.

Das Modell ist das Instrument der Stunde, um Arbeitsplätze zu sichern. Nachdem die WKO nachjustieren musste, ist die Kurzarbeit nun für Unternehmer leichter umsetzbar.

Bei der Corona-Kurzarbeit wurden weitere offene Punkte geklärt. Konkret handelt es sich dabei um eine Verbesserung in Bezug auf Mitarbeiter, die sich während der Kurzarbeit im Krankenstand befinden. Betriebe erhalten auch hier eine Beihilfe vom AMS.

In einer Aussendung gibt die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) ein Beispiel: Gibt es im Unternehmen Kurzarbeit und wird die Arbeitszeit etwa von 40 auf zehn Stunden reduziert, dann werden drei Viertel des Krankenstands vom AMS getragen, ein Viertel zahlt das Unternehmen. Harald Mahrer, Präsident der WKO dazu: „Mit der Corona-Kurzarbeit haben wir ein Modell auf den Weg gebracht, das Arbeitgeber und Arbeitnehmer durch die Krise hilft. Das Unternehmen zahlt letztlich nur die Arbeitszeit, die es auch erhält. Gleichzeitig bleiben die Arbeitsplätze trotz Krise erhalten“, sagt Mahrer.

Großes Interesse von Seiten der Betriebe

Mit der Nachbesserung am Modell ist die Kurzarbeit für Betriebe einfacher administrierbar. Das Modell kann unabhängig von Branche und Unternehmensgröße angewendet werden. Laut WKO sei das Interesse der Unternehmen an der Kurzarbeit groß.

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