WKO: Valentinstag lässt das "Handel-Herz" höh...
 
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Valentinstag lässt das "Handel-Herz" höher schlagen

kaboompics - Pixabay

Laut einer Konsumentenbefragung kaufen 63 Prozent der Befragten Geschenke für ihre Liebsten. Das bringt natürlich erfreuliche Umsatzimpulse.

Dem heiligen Valentin ist es zu verdanken, dass wir am 14. Februar den Tag der Liebe feiern. Ein Papst namens Gelasius führte den Gedenktag 469 für die Kirche ein, um Gottesdienste für Ehepaare abzuhalten. 1969 wurde der Valentinstag jedoch wieder aus dem römischen Kalender gestrichen. Der Brauch ist uns erhalten geblieben – zum Glück vor allem für den Handel. Immerhin wollen 57 Prozent der Männer und 39 Prozent der Frauen ihren Partner beschenken. Das hat eine Studie der KMU Forschung Austria für die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) erhoben. Handelsobmann Peter Buchmüller fasst die Ergebnisse zusammen: "Ein bis drei Geschenke werden im Durchschnitt gemacht. Die Ausgaben dafür liegen bei rund 52 Euro. Insgesamt gehen wir in einer vorsichtigen Schätzung von einem österreichischen Warenumsatz in Höhe von 170 Millionen Euro aus.

Stationärer Handel profitiert

Wenig überraschend sind Blumen bzw. Pflanzen gefragte Geschenke (46 Prozent). Hier liegen vor allem die klassischen Rosen, aber auch farbenfrohe Frühlingsboten im Trend. Platz zwei belegt, ebenfalls wenig überraschend, Schokolade, gefolgt von Parfum und Kosmetika. Traditionelle Geschenke werden immer häufiger durch personalisierte Aufmerksamkeiten oder gemeinsame Aktivitäten abgelöst. Top eins auf der Liste der Alternativideen ist das professionell gestaltete Fotobuch, gefolgt von einem gemeinsamen Skitag oder Massagekurs und personalisierten Süßigkeiten. Aber auch immer mehr Singles lassen sich das Feiern am Valentinstag nicht nehmen, wie eine Analyse der Dienstleistungsplattform ProntoPro (www.prontopro.at) beweist: Das häufigste Event ist hier Catering zusammen mit anderen Singles. 

Das Fazit: Der Tag der Liebenden darf sich zu den umsatzstarken Festtagen gesellen und bringt vor allem dem stationären Handel viel Umsatz: 81 Prozent der von der KMU Forschung Austria befragten Personen kaufen nämlich dort die Geschenke ein.
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