WKO: Weihnachtsgeschäft besser als im Vorjahr
 
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Weihnachtsgeschäft besser als im Vorjahr

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Laut WKO ist die Umsatzentwicklung im Einzelhandel bis inklusive 3. Adventsamstag positiv. Insgesamt liegt das Weihnachtsgeschäft rund 1,5 Prozent über dem Vorjahresniveau.

"Der österreichische Einzelhandel geht mit Zuversicht und Schwung in den Endspurt des Weihnachtsgeschäftes 2019“, sagt Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich anlässlich der alljährlichen Pressekonferenz zum Weihachtsgeschäft. Die Bundessparte Handel präsentierte heute, Mittwoch, ihre traditionelle Zwischenbilanz zur Umsatzentwicklung des Weihnachtsgeschäftes bis inklusive 14. Dezember 2019, also inklusive dritten Adventsamstag, auf Basis von Berechnungen der KMU Forschung Austria.

Der Start ins Weihnachtsgeschäft sei am ersten Adventsamstag mit einem Plus von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gut verlaufen. Der zweite Adventsamstag konnte – ausgehend von einem niedrigen Niveau 2018 – deutlich zulegen (+6 %). Der hohe Anstieg ist damit erklärt, dass der zweite Adventsamstag 2018 auf den Feiertag Maria Empfängnis, an dem viele Geschäfte geschlossen sind bzw. kürzere Öffnungszeiten haben, fiel. Dadurch waren die Umsätze im Vorjahr naturgemäß geringer. Der dritte Adventsamstag blieb heuer stabil auf Vorjahrsniveau. Der heimische Handel konnte bis dahin rund 55 Prozent seiner Weihnachtsumsätze einfahren. Der Endspurt folgt also noch in den nächsten Tagen. „Wir gehen davon aus, dass sich der Weihnachtsumsatz heuer insgesamt auf rund 1,545 Milliarden Euro belaufen wird und damit rund 15 Millionen Euro über dem Vorjahresniveau liegen wird“, schildert Iris Thalbauer, Geschäftsführerin der Bundessparte Handel in der WKO.

Im Branchenvergleich schneiden vor allem der Einzelhandel mit Sportartikeln (+4 %) sowie der Spielwarenhandel (+3 %) gut ab. Der Einzelhandel mit Möbeln, Elektrogeräten sowie der Lebensmitteleinzelhandel kommen jeweils auf einen Zuwachs von 2 Prozent. „Insgesamt zeigt sich, dass die stabile Entwicklung heuer von fast allen Branchen getragen wird“, erläuterte KMU Forschung Austria-Experte Wolfgang Ziniel. Nur der Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren erzielte bisher weniger Umsätze.
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