WKO/Handelsverband: Arbeitgeberseite neuer Bu...
 
WKO/Handelsverband

Arbeitgeberseite neuer Bundesregierung gegenüber positiv eingestellt

BKA/Dragan Tatic
Gruppenbild der am 7. Jänner 2020 angelobten Bundesregierung
Gruppenbild der am 7. Jänner 2020 angelobten Bundesregierung

Das 326 Seiten starke Regierungsprogramm von Türkis-Grün stößt auf Lob bei Wirtschaftskammer und Handelsverband.

"Das ist ein Regierungsprogramm mit europaweiter Vorbildwirkung", meint Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer angesichts der Angelobung der neuen Bundesregierung am 7. Jänner 2020. Konkret lobt Mahrer, dass das Programm Ökonomie und Ökologie in Einklang bringt und gleichzeitig eine Basis für Stabilität, Planbarkeit und Sicherheit in Österreich legt. Positiv äußerst sich der Wirtschaftskammerpräsident auch über die notwendigen Entlastungen für Unternehmen aller Größen. "Sowohl EPUs, KMUs und auch Leitbetriebe profitieren etwa von der Ausweitung des Gewinnfreibetrages, der Erhöhung der Wertgrenze bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern, der einfacheren steuerlichen Absetzbarkeit von Arbeitszimmern oder einer KÖSt-Senkung auf 21 Prozent", so Mahrer.

Potenzial, den Wirtschaftsstandort Österreich voranzubringen, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, den heimischen Handel zu stärken und damit die Arbeitsplätze in Österreich zu sichern, ohne dabei auf die Bekämpfung des Klimawandels zu vergessen, ortet Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbands, in den Bestrebungen der neuen Bundesregierung. "Wir wünschen der neuen Bundesregierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Werner Kogler jene Kraft, die es braucht, um die großen Fragen unserer Zeit anzugehen und die ambitionierten Reformvorschläge rasch umzusetzen. Die Anforderungen sind die gleichen geblieben: Ein wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort, mehr Fair Play zwischen Old und New Economy, eine spürbare Lohnnebenkostensenkung für die Beschäftigten, die beste Bildung für alle und eine aktive Bekämpfung der Klimakrise. Der Faktor Zeit zählt mehr denn je nach einem Verwaltungsjahr", so Will.


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