PwC: Women in Work: Österreich auf Platz 25
 
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Women in Work: Österreich auf Platz 25

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Olivia Stiedl, Leader People and Organisation bei PwC Österreich (C) PwC
Olivia Stiedl, Leader People and Organisation bei PwC Österreich (C) PwC

Die Verbesserung der Erwerbsbeteiligung von Frauen in OECD-Ländern hat positive Auswirkungen, im „Women In Work Index“ liegt Österreich auf Platz 25 von 33 – trotz niedriger Arbeitslosenrate.

Ein aktueller Bericht von PwC ergibt, dass sich das weltweite BIP um sechs Billionen US-Dollar steigern könnte, verbesserte sich die Erwerbsbeteiligung der Frauen in der gesamten OECD. Dieser Bericht hat das Wohlergehen und die Präsenz von Frauen in der Arbeitswelt in 33 OECD-Ländern analysiert. Der aktuelle „Women in Work Index“ von PwC stellt zudem fest, dass durch die vollständige Schließung des Gender-Wage-Gaps das gesamte Einkommen von Frauen in den OECD-Ländern um zwei Billionen US-Dollar steigen könnte. Der Index wird dabei von fünf Indikatoren bestimmt: das geschlechtsspezifische Lohngefälle, die Erwerbsbeteiligung von Frauen, der Unterschied zwischen der Erwerbsbeteiligung von Männern und Frauen sowie Arbeitslosigkeit und Vollzeitbeschäftigung unter Frauen.

Island (Rang 1) und Schweden (Rang 2) sind nach wie vor die beiden führenden OECD-Länder, während Neuseeland zum ersten Mal seit der ersten Veröffentlichung des Index im Jahr 2013 unter den Top Drei ist. Norwegen wurde von Slowenien überholt und rutscht damit auf Rang fünf zurück. Großbritannien, das sich schrittweise verbessert, liegt mit Rang 13 über dem OECD-Durchschnitt und erreicht hinter Kanada das zweitbeste Ergebnis der G7-Länder. Im Vergleich zum Vorjahr konnten sich Irland (Rang 17) und die Niederlande (Rang 19) aufgrund positiver Entwicklungen bei den meisten Indikatoren verbessern, wobei vor allem in den Niederlanden die Frauenarbeitslosenquote zurückging.

Österreich hat sich entgegen dem Gesamttrend der OECD kontinuierlich verschlechtert und ist im 33-stelligen Gesamtranking von Platz 22 auf den 25. Platz zurückgefallen. Die Arbeitslosenrate unter den Frauen hat sich zwar reduziert, allerdings konnte im Vergleich zum letzten Jahr kaum eine Verbesserung beim Gender-Wage-Gap erreicht werden. „Unternehmen müssen sich die Frage stellen, durch welche Maßnahmen Verbesserungen in der Organisation erreicht werden können. Kann durch eine Verringerung des Lohngefälles ein gleichberechtigtes Arbeitsumfeld geschaffen werden? Wie transparent sind Informationen dazu verfügbar? Gibt es andere Hürden, welche einer stärkeren Beteiligung von Frauen im Unternehmen im Allgemeinen und in Führungspositionen im Besonderen entgegenstehen? Der ‚Women in Work‘-Index zeigt einmal mehr, dass sowohl auf Unternehmens- als auch auf volkswirtschaftlicher Ebene eine Erhöhung der Beschäftigungsquote von Frauen sowie eine Verringerung des geschlechterspezifischen Lohngefälles mit deutlichen Vorteilen verbunden sind“, erklärt Olivia Stiedl, Leader People and Organisation bei PwC Österreich.
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