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Wirtschaftuniversität Wien

WU-Absolventen: Gutes Zeugnis für die WU Wien

BOAnet
Das kühne Gebäude LC der Wiener Wirtschaftuniversität © BOAnet
Das kühne Gebäude LC der Wiener Wirtschaftuniversität © BOAnet

Die Wiener Wirtschaftsuniversität hat ihre Bachelor- und Master-Absolventen über ihre Ausbildung befragt, und die Ergebnisse wurden jetzt vom WU ZBP Career Center herausgegeben.

Die WU ist nicht nur Vermittlerin von notwendigem Grundlagenwissen und speziellen Kenntnissen der Wirtschaftswissenschaften, sondern als einzige öffentliche Wirtschaftsuniversität Österreichs ein Ort des interdisziplinären Arbeitens, der Förderung lösungsorientierter Denkweisen und der kritischen Reflexion. Soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit sind zentrale Bestandteile der (Aus-)Bildung. Das Wissen und die Fähigkeiten, die an der WU – bereits in den Bachelorstudien – vermittelt werden, sollen bestmöglich auf das spätere Berufsleben und die neuen Erfordernisse des Arbeitsmarktes vorbereiten.

Inwieweit dieser selbstgesetzte und -formulierte hohe Anspruch auch erfüllt wird, sollten Befragungen unter 1.347 WU-Bachelor- und Masterabsolventen zeigen. Neben dem Erwerb von Fachwissen in Wirtschaftswissenschaften sei eine der wichtigsten erlernten Kompetenzen an der WU die Fähigkeit zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten, so ein Ergebnis.

Intellektualität und Weltoffenheit

Ebenfalls positiv hervorgehoben wurden technische Kompetenzen und Soft Skills wie Zeitmanagement, Arbeiten im Team, analytische Fähigkeiten, kritisches Denken, praktische Anwendung der erworbenen Kenntnisse sowie interkulturelle Kompetenz. Mit diesen Fertigkeiten seien Absolventen genau richtig für den Arbeitsmarkt ausgestattet. Denn bezogen auf die erlernten Fähigkeiten zeigte sich bei den Befragungen eine hohe Überlappung zwischen erworbenen und als für den derzeitigen Beruf wichtig eingestuften Fertigkeiten.

„Unternehmen melden uns regelmäßig zurück, dass WU-Absolventinnen und -Absolventen vor allem aufgrund ihrer Intellektualität, ihrer Fähigkeit, kritisch zu denken und Probleme in großen Zusammenhängen zu betrachten ideale Ergänzungen in Organisationen sind“, so WU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger und ergänzt: „Auch deren Weltoffenheit und hohe Internationalisierung werden lobend erwähnt.“ Bei den Befragungen hätte man gesehen, dass ein WU-Abschluss am Arbeitsmarkt stark nachgefragt sei: Bachelorabsolventen schickten nach Studienabschluss im Schnitt lediglich sechs Bewerbungsschreiben ab, würden zu zwei Gesprächen eingeladen und erhielten in Folge ein Jobangebot.

Bunter Branchenmix

Am Beginn der beruflichen Karriere sind sie im Consulting, Finanz- und Rechnungswesen und in Steuerberatungen tätig. Drei bis fünf Jahre nach Abschluss arbeiten sie im Consulting, Marketing, Finanz- und Rechnungswesen oder Projektmanagement. 26% arbeiten in internationalen Firmen. Viele absolvieren außerdem ein Masterprogramm. Masterabsolventen geben an, im Schnitt weniger als zwei Monate auf Jobsuche gewesen zu sein: Auch hier seien lediglich fünf Bewerbungsschreiben notwendig, um zu drei Vorstellungsgesprächen geladen zu werden, um in Folge gleich zwei Jobangebote zu erhalten.

Bei den Masters sieht es so aus: Sie sind – abhängig vom abgeschlossenen Programm – in spezifischen Bereichen tätig. Zusammengefasst lassen sich aber einige Branchen definieren, in denen die WU Positionen stark besetzt: Sowohl direkt nach Abschluss (s. o.) als auch vier Jahre danach sind die Absolventen häufig im Bereich Finanz- und Rechnungswesen, in Unternehmens- oder Rechtsberatungen, im Management oder Marketing tätig. 29 % der Firmen, in denen sie arbeiten, haben ihren Sitz im Ausland. Darüber hinaus geht ein großer Anteil der Absolventen in den wissenschaftlichen Bereich.

Vorabinformation ist wichtig

Die Zahlen und Rückmeldungen zeigen, dass ein WU-Studium eine gute Wahl ist, um beruflich voranzukommen. Was mit einem WU-Abschluss alles möglich ist, darüber sollen Studieninteressierte so früh wie möglich Bescheid wissen. Die WU verfolgt dahingehend mehrere Ansätze. „Wir haben die Vorinformation für Schülerinnen und Schüler massiv verstärkt. Viele junge Menschen wissen nicht genau, was sie später einmal beruflich machen wollen, haben vielleicht noch gar nicht daran gedacht, zu studieren und wissen daher nicht, was ein WU-Abschluss für berufliche Möglichkeiten eröffnet“, berichtet Rektorin Hanappi-Egger.

Im Rahmen des Projekts „WU@School“ besuchen „WU-Botschafter“ AHS- und BHS-Schulen (11./12. Schulstufe), aber auch Schüler der 7./8. Schulstufe von Neuen Mittelschulen, um ihnen das Studienangebot und die Uni näher vorzustellen. Schulen kommen auch regelmäßig auf den Campus, um sich vor Ort zu informieren. Welche Studienrichtungen an der WU angeboten werden und welche Karrierewege mit einem WU-Abschluss möglich sind, das wird künftig von jenen beantwortet werden, die es am besten wissen: Unter dem Titel „Meet the Alumni“ erzählen WU-Absolventen den Schülern etwas über ihre Erfahrungen, ihre Studienzeit und den Einstieg ins Berufsleben. Auch das Interesse für Forschung soll geweckt werden. Bei „Meet the Prof“ stehen Professoren für ein persönliches Kennenlernen zur Verfügung und berichten über ihre Forschungsarbeiten und Lehrveranstaltungen.
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