Pfeiffer-Gruppe: Zielpunkt-Verlust: 11,7 Mio....
 
Pfeiffer-Gruppe

Zielpunkt-Verlust: 11,7 Mio. Euro

Zielpunkt
© Zielpunkt
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Die Bilanz von Zielpunkt sei nicht überraschend, sondern Zielpunkt liege im Plan.

Das sagt Martina Macho, Neo-Unternehmenssprecherin der Pfeiffer Handelsgruppe auf CASH-Anfrage. Der Jahresverlust für den Zeitraum 1.1.2013 bis 28.2.2014 liegt bei 11,7 Mio. € nach 30,8 Mio. € für das volle Jahr 2012. Im Hinblick auf die Sanierung von Zielpunkt sei diese Verbesserung um knapp 19 Mio. € eine respektable Leistung. Dass der Plan für Zielpunkt, bereits 2015/2016 positiv zu sein nicht aufgehen wird, hängt u. a. mit der vorgezogenen Übernahme der Schirnhofer-Feinkost zusammen, die nun schon Ende November 2014 abgeschlossen sein soll. Ein positives Ergebnis erwartet das Management nun für 2016/2017.

Macho bestätigt CASH gegenüber, dass das Eigenkapital mit minus 25 Mio. € zu Buche steht und es deswegen einen Patronatsvertrag bzw. Kredit mit/von Pfeiffer gibt. Neben dieser mehr oder weniger innerbetrieblichen Lösung wird es keine weiteren Fremdzuschüsse geben. Die aktuellen Berichte über Zielpunkt sind naturgemäß Wasser auf die Mühlen jener Besorgten, die seit Bekanntwerden der Zielpunkt-Übernahme durch Pfeiffer die Befürchtung haben, sollte Zielpunkt nicht saniert werden können, würde es auch Pfeiffer mitreißen. Dazu sagt Martina Macho: "Dass Zielpunkt keine leichte Nummer ist, war klar. Aber Pfeiffer ist seit 150 Jahren am Markt und setzt keine leichtfertigen und kurzfristigen Schritte. Wir erbringen jetzt – etwa mit der vorzeitigen Schirnhofer-Übernahme – eine Vorleistung, von der wir in den Folgejahren profitieren werden." Dies gelte auch für die Überarbeitung des Fililalnetzes, sprich die Schließung von nicht mehr rentablen Standorten.
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