Ernst & Young: Zufriedenheit in der Arbeit
 
Ernst & Young

Zufriedenheit in der Arbeit

Ernst & Young
Am zufriedensten und motiviertesten sind Gutverdiener mit einem Jahresbruttogehalt von mehr als 60.000 Euro © Ernst & Young
Am zufriedensten und motiviertesten sind Gutverdiener mit einem Jahresbruttogehalt von mehr als 60.000 Euro © Ernst & Young

Ernst & Young hat eine Jobstudie erstellt, bei der man über tausend österreichische Arbeitnehmer über ihre Motivation und Arbeitszufriedenheit befragt hat.

89 Prozent der unselbstständig Erwerbstätigen geben an, „eher zufrieden“ oder „zufrieden“ mit ihrer Arbeit zu sein. Am zufriedensten mit der eigenen Arbeit sind derzeit Arbeitnehmer im Top-Management bzw. in leitender Stellung: Hier bezeichnet sich mehr als jeder zweite Befrage (53 Prozent) als zufrieden. Bei Angelernten bzw. ungelernten Arbeitsnehmern liegt der Anteil der Zufriedenen hingegen bei nur 41 Prozent. In kleineren Unternehmen ist man besonders zufrieden: Bei Betrieben mit bis zu 50 Mitarbeitern liegt dieser Anteil bei 48 Prozent, in großen Unternehmen hingegen bei nur 39 Prozent. Je höher die Position, desto motivierter die Angestellten: Unter den Beschäftigten im Top-Management bezeichnen sich immerhin 43 Prozent als hochmotiviert, während bei Angelernten bzw. ungelernten Arbeitnehmern der Anteil bei nur 25 Prozent liegt. In kleineren Betrieben mit bis zu 50 Mitarbeitern ist der Anteil der hochmotivierten Arbeitnehmer am höchsten und bei großen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern am niedrigsten.

Diese Ergebnisse korrelieren weitgehend mit dem folgenden Ergebnis. Gut neun von zehn Befragten (91 Prozent) sehen nämlich in ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Firmenerfolg. Unter Männern ist die Ansicht, auf jeden Fall einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten, insgesamt deutlich stärker verbreitet als unter Frauen (53 vs. 47 Prozent). Kaum Unterschiede gibt es hingegen zwischen den verschiedenen Arbeitgebern (freie Wirtschaft bzw. öffentlicher Dienst, Verbände). Von einem Arbeitgeber, der sozusagen auf der Höhe der Zeit agiert, wünschen sich die Beschäftigten in Österreich vor allem flexible Arbeitszeitmodelle: Gut drei von vier Befragten nennen solche als Priorität.
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