Marketagent: Die neue Normalität
 
Marketagent

Die neue Normalität

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74 Prozent der Österreicher halten das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für sinnvoll.
74 Prozent der Österreicher halten das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für sinnvoll.

Eine Studie des digitalen Markt- und Meinungsforschungsinstituts zeigt: Die Österreicher halten die Sicherheitsmaßnahmen der Regierung für angebracht.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Maske beim Betreten von Geschäften, das Einhalten eines Sicherheitsabstands, das Einschränken von Sozialkontakten und die Arbeit im Homeoffice – die Maßnahmen der Regierung während der Coronakrise sind für uns zu einer neuen Normalität geworden. Das beweist auch eine Studie von Marketagent. So sind knapp drei Viertel der Befragten der Meinung, dass das Tragen einer Maske seine Berechtigung hat (74 %). „Unter den Frauen halten sogar fast acht von zehn die Maßnahme für sinnvoll (79 %). Gut jede zweite Österreicherin nutzt dabei bevorzugt eine selbstgemachte Mund-Nasen-Maske (51 %), während diese sich unter den Männern etwas geringerer Beliebtheit erfreuen (37  %)“, erklärt Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.

Maske als "Must-have"

Vor allem Masken, die in den Geschäften oder an öffentlichen Stellen verteilt wurden sind am Häufigsten in Verwendung. 47 Prozent nutzen diesen Schutz. Kriterien, welche die eigene Maske erfüllen sollen sind dabei: angenehme Passform (86 %), wiederverwendbar (86 %), Material bzw. Gewebe (74 %), von inländischen Produzenten (62 %), aus nachhaltiger Produktion (58 %). Jeder fünfte wechselt die Maske dabei nach jeder Verwendung. Insgesamt sind die Österreicher bei der Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes konsequent: Nur knapp drei Prozent geben an, bisher gar keine Maske getragen zu haben. Langfristig durchsetzen wird sich der Mund-Nasen-Schutz hierzulande aber wohl nicht. Mehr als jeder Zweite empfindet ihn als Störfaktor (53 %), so Lisa Patek, Marketingleiterin von Marketagent. 62 Prozent der Befragten fühlen sich durch das Tragen der Maske stärker vor dem Virus geschützt.

Schrittweise Lockerung erwünscht 

Laut der Studie heißt mehr als die Hälfte der Befragten das schrittweise Vorgehen zur Wiedereröffnung der Einkaufsmöglichkeiten und der Geschäftslokale gut. 26 Prozent präferieren sogar eine vollständige Öffnung. Nur ein Fünftel fühlt sich diesbezüglich noch unwohl und plädiert dafür, mit den Lockerungen noch länger zu warten. 

"Stopp Corona"-App polarisiert

Die App des Roten Kreuzes hat die österreichische Bevölkerung in zwei etwa gleich große Lager geteilt. Drei von zehn Befragten halten die App für sinnvoll. Ein Drittel der Österreicher widerspricht dem und können der Stopp Corona-App gar nichts abgewinnen. Die Gründe dafür sind in erster Linie datenschutzrechtlicher Natur. 
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