McKinsey: Hohe Bereitschaft für nachhaltige P...
 
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Hohe Bereitschaft für nachhaltige Produkte mehr zu bezahlen

pixabay.com - JerzyGorecki
Die Bereitschaft für nachhaltige Produkte mehr zu bezahlen, ist laut der Studie in der Warengruppe Obst & Gemüse am größten.
Die Bereitschaft für nachhaltige Produkte mehr zu bezahlen, ist laut der Studie in der Warengruppe Obst & Gemüse am größten.

Das renommierte Beratungsunternehmen McKinsey hat sich im Rahmen einer neuen Studie mit dem Einfluss der Covid-19-Pandemie auf den Lebensmittelhandel befasst. 

Rund 10.000 europäische Konsumenten und 50 LEH-Manager nahmen an der Umfrage des Unternehmensberaters McKinsey teil und schilderten ihre Erfahrungen im Zusammenhang mit dem täglichen Einkauf in der Pandemie. In der DACH-Region wurde ein besonderer Fokus auf den Einfluss der Pandemie auf das Einkaufsverhalten im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit gelegt. Wie die Studie zeigt, ist rund die Hälfte der Befragten bereit, für nachhaltige Produkte wie Lebensmittel, Körperpflege- und Gesundheitsprodukte sowie auch Interieur, mehr zu bezahlen. Unterschiede gibt es allerdings zwischen den Generationen und den unterschiedlichen Einkommensschichten.


So sind die Generation Z (geboren ab 1995) sowie Konsumenten mit hohem Einkommen eher bereit mehr zu zahlen (60 % Zustimmung), als zum Beispiel Single-Haushalte (45 % Zustimmung). Unterschiede gibt es auch zwischen den Geschlechtern: Rund 51 Prozent der Frauen würden mehr Geld für nachhaltige Güter aufwenden, während sich dazu "lediglich" 48 Prozent der Männer bereit erklären. 

Laut der Studie würde der Trend zu mehr Nachhaltigkeit auch in Zukunft immer stärker zu spüren sein, denn 38 Prozent der Umfrageteilnehmer gab an, dass nachhaltige Produkte nach der Krise noch wichtiger sein werden als heute. Bei der Bereitschaft für ökologische Produkte mehr zu bezahlen, spielt neben demografischen Unterschieden auch die Warengruppe eine ausschlaggebende Rolle. Am höchsten ist sie im Bereich Obst und Gemüse (68 % bei Männern, 72 % bei Frauen), gefolgt von Fleisch und Fisch (68 % Männer, 71 % Frauen), Milchprodukten (62 % Männer, 65 % Frauen), sowie Brot und Zerealien (59 % Männer, 60 % Frauen).

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