Offerista: Häufigeres Einkaufen – gerne mit M...
 
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Häufigeres Einkaufen – gerne mit Maske

David Ramos - unspash.com

In einer neuerlichen Erhebung hat die Offerista Group Austria das Kaufverhalten der Österreicher während der Coronakrise unter die Lupe genommen. Die überraschenden Ergebnisse lesen Sie hier.

Seit Aufkommen der Maskenpflicht werden die Österreicher nicht müde, Spottnamen für das "Stofffetzerl" vor Mund und Nase zu erfinden – umso mehr verwundert der Titel einer aktuellen Erhebung über "Das Kaufverhalten im Wandel" von Offerista: "Österreicher gehen wieder häufiger einkaufen und tragen dabei gerne Maske". Wirft man einen Blick auf die Ergebnisse der Studie so wird rasch klar, dass der Titel wohl etwas zu euphorisch gewählt wurde. Mehr als zwei von drei Befragten (68 Prozent) geben an, froh darüber zu sein, dass die Maskenpflicht bei der Eindämmung des Virus hilft. Allein die Zielgruppe 55 Plus "zeigt sich darüber begeistert" (78 Prozent) eine Maske zu tragen. Immerhin nicht einmal ein Fünftel der Befragten gibt an, von der Wiedereinführung der Maske im Supermarkt genervt zu sein. Ob die Österreicher aber wirklich "gerne" zum Mund-Nasenschutz greifen, bleibt offen.

Angstfreies Einkaufen

Ein weiteres spannendes Ergebnis der mittlerweile dritten Erhebung zu dem Thema "Einkaufsverhalten in der Krise" zeigt, dass in puncto Einkaufen wieder mehr Normalität eingekehrt ist, als es noch Ende März und Mitte April 2020 der Fall war. Im April gaben lediglich 30 Prozent an, sich beim Einkaufen wie vor Ausbruch der Coronapandemie zu fühlen. Ende Juli gab bereits jeder Zweite (57 Prozent) an, dass für ihn das Einkaufserlebnis wieder so ist, wie vor Corona. Auch die Angst, sich beim Einkaufen anzustecken ist von 26 Prozent im April auf 16 Prozent zurückgegangen. 

Seit der Wiedereröffnung des gesamten stationären Handels Mitte April 2020 haben 58 Prozent aller Mehrfachantworten der Teilnehmer ergeben, dass sie seit dieser Wiedereröffnung zwischen ein und fünfmal stationär eingekauft haben. Darüber hinaus zeigt sich jeder Zweite froh, dass der stationäre Handel wieder geöffnet hat und nutzt dies auch. Budgetär gesehen, geben 55 Prozent genauso viel Geld aus wie vor Corona. Mehr als ein Drittel der Befragten gibt aktuell im Lebensmitteleinzelhandel mehr Geld aus.
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