SES/Linzer Market-Institut: Einkaufen im Lade...
 
SES/Linzer Market-Institut

Einkaufen im Laden wichtig

SES/wildbild

Laut einer Studie der SES in Zusammenarbeit mit dem Linzer Market-Institut sehen die Österreicher im stationären Handel einen wesentlichen Faktor für heimische Arbeitsplätze.

Dass der Handel nun in mehreren Bereichen geschlossen werden muss, dürfte vielen Österreichern schwer im Magen liegen. Denn Einkaufen wird vom Konsumenten hierzulande mit viel mehr verbunden, als mit bloßer Bedarfsdeckung. Für 65 Prozent wird der stationäre Handel nämlich auch als wichtig und vor allem als wesentlicher Arbeitgeber und Steuerzahler gesehen. Zu diesem Ergebnis kommt nun das Linzer Market-Institut in einer im Auftrag von SES Spar European Shopping Centers österreichweit jüngst durchgeführten Studie mit 1.000 Befragten. Vier von fünf Österreichern schätzen eine Schließung des Handels und dem damit verbundenen verstärkten Einkauf auf Online-Plattformen vor allem hinsichtlich des Verlusts von Arbeitsplätzen und des Kaufkraftabflusses als problematisch ein. 40 Prozent der Befragten sind sogar selbst oder in ihrem unmittelbaren persönlichen Umfeld davon betroffen, wenn durch eine Schwächung des stationären Handels und eine Stärkung des Online-Handels Arbeitsplätze verloren gehen.

Skepsis gegenüber dem Online-Handel

Knapp dreiviertel der Befragten ist sich über das geringere Steueraufkommen großer ausländischer Onlineplattformen in Österreich bewusst und knapp 90 Prozent sehen auch das als problematisch an.

Im Gegensatz dazu schätzen die österreichischen Konsumenten am stationären Handel besonders Sauberkeit, Sicherheit, Parkplätze, Shopmix und Inspiration sowie die persönliche Beratung. "Das Ergebnis dieser repräsentativen Umfrage bestätigt unsere persönlichen Erfahrungen in unseren Shopping-Centern", erklärt dazu Marcus Wild, Vorsitzender der Geschäftsführung von SES Spar European Shopping Centers. "Auch wenn die Bewegungsfreiheit in der Corona-Krise manchmal eingeschränkt ist, gibt es doch bei vielen Konsumentinnen und Konsumenten das Bewusstsein, dass der Einkauf im stationären Handel nicht nur mit guter Beratung und – vor allem in der Weihnachtszeit – mit einem schönen Kauferlebnis verbunden ist, sondern auch Arbeitsplätze gesichert und die Kaufkraft im Land gestärkt wird. Diese Verbundenheit und Solidarität sowie der frühe Start der Weihnachtseinkäufe in unseren Malls sind trotz aller verbleibenden Unsicherheiten ein positives Signal, das uns vorsichtig optimistisch stimmt."
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