Wirecard: Von Biometrie bis zu VR
 
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Die Mehrheit der Verbraucher weltweit möchte beim Shoppen neue Technologien nutzen.

Analog war gestern. Wie eine aktuelle Studie von Wirecard und des Umfrage-Instituts Vanson Bourne zeigt, würden und wollen mehr als die Hälfte der rund 6.000 Befragten aus zehn Ländern (Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Philippinen, Singapur, Thailand, USA) innovative Zahlungsmethoden und neue In-Store Technologien nutzen, um ihr Shopping-Erlebnis zu verbessern. Das reicht über die Verwendung von Apps und Biometrie über Voice Commerce bis hin zu Augmented und Virtual Reality.

"In einer Zeit, in der der Einzelhandel mit Online-Angeboten konkurriert, müssen Händler einen Mehrwert bieten. Die Kombination aus neuen Zahlungsmethoden und Technologien, die Kunden helfen, die richtigen Produkte zu finden, ist dabei ein wichtiger Schritt. So kann der Einzelhandel Konsumenten wieder in seine Läden ziehen", erklärt Markus Eichinger, Executive Vice President Group Strategy bei Wirecard.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
  1. Verbraucher wollen neue (bargeldlose) Bezahlmethoden, dazu gehören Kauf-Apps an der Selbstbedienungskassa. Außerdem sind sie offen für Geschäfte ohne Personal, wie Amazon Go, sowie für die Nutzung intelligenter "Spiegel", mit denen man zusätzliche Produkte ansehen, weitere Artikel anfordern und Waren ohne Kasse kaufen kann. Fast die Hälfte der Befragten gaben an, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht dort einkaufen würden, wo sie nicht bargeldlos mit Mobiltelefonen bezahlen können.
  2. Biometrie, VR und Voice Commerce werden immer gefragter. Drei von fünf Konsumenten sind interessiert, biometrische Daten sowohl für den Kauf online, als auch im Geschäft zu verenden. Wenn biometrische Daten zur Autorisierung von Zahlungen verwendet werden, sind sie im weltweiten Durchschnitt bereit, 51 Euro auszugeben. Wenn keine Autorisierung erforderlich ist, sinkt diese Zahl auf 39 Euro. Fast die Hälfte der Befragten würde bei ihrem wöchentlichen Einkauf außerdem auf sprachgestützte Systeme wie Alexa oder Google Home Hub vertrauen, während sogar 57 Prozent glauben, dass sie ihren Einkauf zumindest erleichtern würden. Zum Anprobieren von Kleidungsstücken vor dem Online-Kauf halten die Verbraucher Virtual Reality für sehr bzw. in gewissem Maße interessant.
  3. Online Recherchieren und offline Shoppen ist ebenfalls angesagt. 74 Prozent würden vor dem Kauf eine App oder die Website nutzen, um mehr über ein Produkt zu erfahren - auch während sie bereits im Geschäft sind. 60 Prozent sind auch hier an Virtual Reality interessiert. 
"Die Ergebnisse unserer Shopping-Studie zeigen, dass es eine wachsende Nachfrage nach neuen Einkaufsformen und innovativen Technologien wie Virtual Reality, sprachgestützten Assistenten und kassenlosem Bezahlen gibt. Für den Einzelhandel ist es Zeit, die Weichen für eine kundenorientierte Zukunft zu stellen. Die Technologien stehen bereit und werden von den Verbrauchern gewünscht - der Einzelhandel muss sie nur einsetzen", so Markus Eichinger.
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