BVL: Christian Skaret: Aufbruchstimmung
 
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Christian Skaret: Aufbruchstimmung

Johannes Brunnbauer

Mit frischer Führungsmannschaft und professioneller Struktur beginnt für die Bundesvereinigung Logistik (BVL) eine neue Ära. CASH sprach mit dem neuen Präsidenten Ing. Christian Skaret über regionale, nationale und internationale Anliegen.

CASH: Herr Skaret, was wird sich für die BVL mit Ihnen an der Spitze ändern?
Christian Skaret: Einiges hat sich ja bereits geändert, vieles wird sich noch verändern. Bei der Generalversammlung Mitte Oktober haben wir uns für eine neue Struktur innerhalb der BVL entschieden. Und zwar sind wir von einer bisher ehrenamtlichen Struktur, bei der leider immer nur wenige Funktionäre wirklich zur Verfügung standen, auf eine professionelle Struktur mit vielen neuen Aufgaben umgestiegen. So umfasst das Präsidium nunmehr neun Personen, der Vorstand 15 Mitglieder mit unterschiedlichen Vereinsfunktionen. Und es wurde mit (FH) Stefan Ulz ein hauptamtlicher Geschäftsführer sowie ein dreiköpfiges Backoffice-Team installiert.

Klingt irgendwie nach Aufbruch in eine neue Dimension. Was wird sich organisatorisch ändern?
Zum einen werden wir die Sitzungsfrequenz erhöhen. Während es früher vier Vorstandssitzungen und eine Klausur gab, werden wir uns ab sofort 13-mal im Jahr zu einer Präsidiumssitzung treffen. Und zum anderen werden wir verstärktes Augenmerk auf unsere Regionalbüros und Competence Center legen. Jetzt im Jänner werden wir nach solchen für Vorarlberg/Tirol, Mitte und Steiermark/Kärnten unser viertes Regionalbüro für Niederösterreich in Krems eröffnen. Und es kommt auch nicht von ungefähr, dass wir die jeweiligen Leiter der Regionalbüros respektive der Competence Center mit ins Vorstandsboot genommen haben.

Welche Aufgaben haben die Competence Center bzw. die sechs weiteren Vorstände?

Die sind dort installiert, wo Kompetenz auf Regionalität trifft. Ihre Hauptaufgabe ist es, regionale Veranstaltungen abzuhalten, die regionale Mitgliederwerbung betreibt und als Service-Center zur Verfügung zu stehen. Und die sonstigen Vorstände werden für temporäre Aufgaben herangezogen.

Was werden die Themenschwerpunkte im heurigen Jahr sein?

Sicherlich weitere Mitglieder zu akquirieren, mir schwebt vor, den heutigen Mitgliederstand von 487 auf 1.000 in rund zwei Jahren hochzuschrauben. Dann möchten wir den Mitgliedernutzen ausbauen und die Jugend mehr einbinden. Deswegen haben wir auch die Junge BVL gegründet und möchten noch mehr die Studenten einbinden. Darüber hinaus planen wir, österreichweit rund 50 Veranstaltungen durchzuführen.

Hauptevent wird sicher der alljährlich stattfindende Logistik-Dialog sein. Gibt es schon Datum und Motto?

Da wir heuer unser 25-jähriges Jubiläum feiern, wird der Logistik-Dialog am 12. und 13. März in der Vösendorfer Event-Pyramide ein ganz besonderes Highlight werden – und das jetzt nicht nur von den Fachvorträgen und Arbeitsgruppen her betrachtet, sondern auch vom Unterhaltungswert. Aber da will ich noch nicht zu viel verraten, außer vielleicht, dass es am Abend des 12. März eine tolle Musical-Show geben wird. Und auf unser heuriges Motto bin ich ebenfalls sehr stolz: Mut in der Logistik – Mit ganzheitlichen Lösungen zu nachhaltigem Erfolg.

Sind die Veränderungen bzw. ist der Aufschwung bereits spürbar?

Und wie, sowohl beim Präsidium als auch im Vorstand herrscht totale Euphorie und große Freude auf die neuen Aufgaben. Aber auch bei den Mitgliedern ist der neue Schwung spürbar, so wie Ende November beim Logistik-Tag in der Steiermark, der erstmals auf der Montanuniveristät in Leoben stattfand. Da herrschte wirklich so etwas wie Aufbruchstimmung.

Herr Präsident, danke für das Gespräch und viel Erfolg.
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