Austria Pet Food: Bernd Berghofer: Wachstum i...
 
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Bernd Berghofer: Wachstum in der zweiten Reihe

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Die Coronakrise konnte die Pläne von Austria Pet Food-Geschäftsführer Mag. Bernd Berghofer nicht durchkreuzen. Im Interview schildert er unter ­anderem, wie sich das Geschäft mit Private-Label-Tiernahrung entwickelt und warum man sich vor Markenprodukten nicht verstecken muss.

CASH: Herr Berghofer, die meisten Hunde- oder Katzenhalter kennen Ihre Produkte oder sind im Handel mit dem einen oder anderen schon in Berührung gekommen – die wenigsten von ihnen kennen aber Ihr Unternehmen. Wie sieht denn das Geschäftsmodell von Austria Pet Food aus?
Bernd Berghofer: Unser Geschäftsmodell ist auf die Produktion von Private Labels aus dem Handel und der Markenartikelindustrie ausgerichtet. Da erzeugen wir Dosen-Nasstiernahrung für Hunde und Katzen nach den gleichen Qualitätskriterien und Prozessen wie Markenartikler, unser Know-how ist aber ausschließlich auf Produktion, Produktentwicklung und -sicherheit sowie Logistik fokussiert. Vermarktung, Shopper-Know-how und Marketing überlassen wir unseren Kunden. Wir machen 70 Prozent unseres Geschäfts mit europäischen Handelsketten, etwa 30 Prozent des Umsatzes generieren wir aus der Produktion für Markeninhaber und für Distributionsunternehmen, die im Tiernahrungsbereich eigene Marken führen.

Wie viel Einflussmöglichkeiten haben Ihre Kunden auf die Rezepturen?
Eigentlich recht viel – wir haben einerseits ein bestehendes Sortiment aus mehr als 40 verschiedenen Rezepturen, aus denen gewählt werden kann. Andererseits machen wir aber gerne auch kundenspezifische Rezepturen, wenn dies gewünscht wird. Dazu machen wir auch gemeinsam mit unseren Kunden Innovationen oder verfeinern und entwickeln Rezepturen weiter.

War die Gründung einer eigenen Marke nie ein Thema?
Nein, das Markengeschäft ist ein anderes Geschäftsmodell. Außerdem kann man ein Unternehmen wie unseres in nur sieben Jahren von null auf 60.000 Tonnen Jahresmenge heben, wenn man für Private Labels arbeitet.

Das Interview in voller Länge gibt's im E-Paper September 2020

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