Bio Nahrungsmittel: Christian Winzer: Der Bio...
 
Bio Nahrungsmittel

Christian Winzer: Der Bionier

Bio Nahrungsmittel
Christian Winzer hat schon Bio-Nahrungsmittel importiert, als es den Trend dazu noch kaum gab.
Christian Winzer hat schon Bio-Nahrungsmittel importiert, als es den Trend dazu noch kaum gab.

Seit 1979 importiert und vertreibt Christian Winzer Früchte, Nüsse und Körner, die als Eigenmarken den Weg in die heimischen und europäischen Handelsketten finden. Um deren Bio-Qualität sicherzustellen setzt er auf hohe Standards in seinem Familienunternehmen.

CASH: Herr Winzer, Sie haben über Ihre Firma „Bio Nahrungsmittel“ ebensolche schon vertrieben, als es den Trend dazu noch kaum gab. Wie kam es dazu?
Christian Winzer: Mein Vater hat das Reformhaus Mayreder gegründet, und ich als einziger Sohn sollte dort einsteigen. Das war damals, Ende der 70er, nicht die Erfüllung für mich – also habe ich Bio Nahrungsmittel als hundertprozentiges Tochterunternehmen gegründet. Anfangs sind wir langsam gewachsen, konnten uns mit der Zeit aber immer mehr steigern. Mitte der 90er wurde dann unser Lager in Grödig bei Salzburg gebaut.

Sie leiten das Unternehmen gemeinsam mit Ihrer Frau Petra und haben zwei Söhne. Sind die beiden im Betrieb involviert?
Beide unserer Söhne sind freiwillig in den Betrieb eingestiegen. Einer hat Steuerrecht studiert, der andere Wirtschaft und Recht. Seit ihrer Kindheit hatten sie mit der Firma zu tun, in der sie nun seit drei und dreieinhalb Jahren tätig sind. Im Vertrieb und im Einkauf sind sie uns eine große Hilfe.

Lassen Sie uns über Ihr Sortiment sprechen. Sie importieren Früchte, Nüsse und Körner aus aller Welt. Welche Länder sind hier am bedeutendsten?
Aus der Türkei beziehen wir Sultaninen, Feigen und Haselnüsse. Indien ist bei Samen und Saaten unser Hauptlieferant. Cashews und exotische Früchte müssen wir aus Fernost oder Afrika beziehen. Bei Mandeln ist der Weg nicht so weit, die stammen aus Spanien. Grundsätzlich kaufen wir unsere Rohstoffe aus der naheliegendsten Region, welche die von uns benötigte Qualität liefern kann. Gesammelt importieren wir über 450 Container pro Jahr, das sind mehr als 14.000 Tonnen.

Das ganze Interview finden Sie im E-Paper der CASH-Ausgabe 01/2020

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