Interzero: Kreisläufe für die Zukunft
 
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Kreisläufe für die Zukunft

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Christian Gschiel, Geschäftsführer von Interzero Österreich
Christian Gschiel, Geschäftsführer von Interzero Österreich

Mit Christian Gschiel hat ein Sales-Experte die Leitung des Recycling-Unternehmens Interzero übernommen. Einige Insider kritisierten seine fehlende Branchenerfahrung. Im CASH-Gespräch zeigt er, dass sein beruflicher Hintergrund jedoch klare Vorteile mit sich bringt und wie seine denkbar kurze Einarbeitungszeit gut genutzt wurde.

CASH: Herr Gschiel, Sie haben als Quereinsteiger die Geschäftsführung von Interzero übernommen. Wie kam es dazu?
Christian Gschiel: Ich hatte den Wunsch, etwas wirklich Nachhaltiges zu machen. Der Klimawandel und das Abfallmanagement sind weltweit aktuelle Themen, daher lag es nahe, dass ich mich in diesem Bereich engagiere. Es gibt einige Unternehmen, die sich hier innovativ beteiligen, und Interzero war eines der interessantesten davon. Wenn ich etwas Nachhaltiges machen möchte, habe ich hier die Möglichkeit dazu. Eingearbeitet habe ich mich bereits, mit Anfang des Jahres liegen die mit der Position verbundenen Zuständigkeitsbereiche bei mir und mit Ende Juni hat mein Vorgänger Franz Sauseng den Ruhestand angetreten.

Zuvor waren Sie ja bereits als Internationaler Key Account Manager bei Mayr Melnhof Karton, Sales Director CEE bei Müller Martini, Gebietsverkaufsleiter Partner & Direktvertrieb bei Kyocera Document Solutions Austria und als Partnerbetreuer der größten Partner Österreichs bei Xerox tätig. Da wittere ich eine gewisse Liebe zum Werkstoff Papier?
Es hat sich einfach ergeben, da ich in dem Bereich Kompetenzen aufgebaut habe. Die Herausforderung war immer, sich im Sales zu entwickeln. Das hat mich zu Mayr Melnhof und Müller Martini geführt. Bei beiden durfte ich spannende internationale Projekte begleiten und mit ihnen wachsen. Als nachfolgenden Schritt habe ich mich in Richtung Druck weiterentwickelt, eben bei Kyocera Document Solutions und Xerox. So konnte ich die Unternehmenskulturen in einer Schweizer, einer asiatischen und in einer nordamerikanischen Firma kennenlernen. Die verschiedenen Herangehensweisen haben mir gezeigt, was für mich funktioniert. Wichtig waren aber stets zwei Aspekte: dass man sich mit dem Produkt identifizieren kann und dass man im Team die größten Erfolge erzielt.

as hat Ihnen Ihr Vorgänger Franz Sauseng für Ihre Position mitgegeben?
Er hat mit Interzero eine wunderbare Erfolgsgeschichte geschrieben und 2015 das Monopol der ARA aufgebrochen. Was ich mir auf jeden Fall behalten werde, ist seine Beharrlichkeit bei den Aufgaben. Wichtig ist außerdem, die Innovationsfreude und das gemeinsame Entwickeln von Lösungen mit den Kundinnen und Kunden. Ich möchte ein gesundes und kontinuierliches Wachstum fördern und Herr Sauseng hat eine hervorragende Basis dafür geschaffen.

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