Mars Austria: Hendrik de Jong: Die Kunst der ...
 
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Hendrik de Jong: Die Kunst der Veränderung

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Hendrik de Jong übernahm im Herbst 2020 die Leitung von Mars Austria.
Hendrik de Jong übernahm im Herbst 2020 die Leitung von Mars Austria.

Hendrik de Jong leitet die Geschäfte von Mars Austria seit Oktober 2020. Mit CASH sprach der neue Geschäftsführer – lockdownbedingt via Video Call – über den Innovationsfahrplan, der auch während Covid-19 eingehalten wurde, die Entwicklung einzelner Marken und die Transformation von Uncle Ben’s.

CASH: Herr de Jong, herzliche Gratulation zu Ihrer neuen Funktion bei Mars Austria! Was wollen Sie denn in der neuen Position erreichen und welche Ziele haben Sie sich dafür gesetzt?
Hendrik de Jong: Vielen Dank! Wir möchten unseren Konsumenten und Handelspartnern in Österreich weiterhin starke und begehrliche Marken in den Warengruppen Tiernahrung, Schokolade, Kaugummi und Nährmittel bieten. Mein Ziel ist daher auch, dass diese Marken jeweils das Kategoriewachstum vorantreiben. Darüber hinaus möchten wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung als großer Arbeitgeber in Österreich weiterhin nachkommen, indem wir unseren Mitarbeitern vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Welche Kategorien stehen denn im Fokus und haben sich hier die Prioritäten wegen Covid-19 verschoben?
Wir sehen eine differenzierte Entwicklung, da unsere Geschäfte unterschiedlich stark von der Coronapandemie beeinflusst wurden. Grundsätzlich gibt es quer über alle Warengruppen eine Orientierung der Konsumenten an starken Qualitätsmarken, was uns sehr freut. Zusätzlich ist ein höherer Verzehr zu Hause spürbar, der natürlich die Konsumentennachfrage im Lebensmittelhandel nach unseren Produkten gesteigert hat. Die Ausgaben haben sich verschoben, es wird weniger für Urlaube ausgegeben, dafür machen es sich die Menschen zu Hause schön und investieren auch mehr in Markenartikel. Wir haben das beispielsweise im Bereich Nährmittel bei Uncle Ben’s Reis bemerkt oder auch in der Kategorie Tiernahrung bei Pedigree, Sheba und Whiskas sowie unseren vielen Schokoladenmarken. Bei Schokolade gab es gleichzeitig im Impulsgeschäft beim Verzehr außer Haus, speziell an Tankstellen und in Bahnhöfen, wegen eingeschränkter Reisetätigkeiten eine rückläufige Entwicklung.

Konnten Sie diese Verluste im LEH-Geschäft kompensieren?
Der LEH konnte die Ausfälle bislang glücklicherweise kompensieren. Insgesamt können wir uns sehr glücklich schätzen, in einer Branche tätig zu sein, die sich durch dauerhaft hohe Relevanz bei den Konsumenten auszeichnet. Viele andere Branchen in Österreich sind sicherlich heuer deutlich härter getroffen getroffen als wir.

Das Interview in voller Länge gibt's im CASH E-Paper der Dezember-Ausgabe.

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