NÖM: Peter Salzinger: Neue Spielregeln
 
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Peter Salzinger: Neue Spielregeln

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Peter Salzinger, Verkaufsleiter NÖM
Peter Salzinger, Verkaufsleiter NÖM

Verkaufsleiter Mag. Peter Salzinger sprach mit CASH über die Umstrukturierung des Verkaufsteams der NÖM und über die Milchbranche damals und heute.

CASH: Herr Salzinger, Sie tragen seit Jahresbeginn die Gesamtverantwortung für den Verkauf im In- und Ausland bei der NÖM und leiten ein großes Verkaufsteam. Freuen Sie sich auf diese neue Aufgabe?
Peter Salzinger: Die Übernahme der gesamten Verkaufsleitung der NÖM AG ist für mich eine äußerst interessante und herausfordernde Aufgabe. Da gilt es nun, die engagierten und sehr erfolgreichen Teams aus dem Verkauf Inland und dem Verkauf Export mit neuen Aufgaben auszustatten. Wir fassen die Verkaufs­teams, bestehend aus Key-Account-Managern sowie aus Kollegen im Verkaufsinnen- und Außendienst unter einem einheitlichen Dach zusammen. Damit lösen wir uns von der Unterscheidung nach Ländern und bilden Kundenteams mit Schwerpunkten über die Landesgrenzen hinaus. Diese Veränderung stellt eine Herausforderung dar, die ich mit großer Begeisterung annehme, da vor allem unsere Kunden in Zukunft davon profitieren werden.  

Inwiefern werden Ihre Kunden profitieren?
Unsere Kunden stellen sich immer internationaler auf. Dadurch verschwinden die Landesgrenzen und wir stehen immer öfter vor Einkäufern, die mehrere Regionen betreuen. Innerhalb von Europa ergibt folglich die klassische Trennung in Export und Inland keinen Sinn mehr. Wir können unsere Kunden nur dann bestmöglich betreuen, wenn wir ein ausgeprägtes Verständnis von ihrem Geschäft haben und ihre Ansprüche kennen. Und das ist nur mit spezialisierten und kompetenten Ansprechpartnern möglich. Wir geben unseren Teams ab sofort die Möglichkeit, sich auf Kernkunden zu konzentrieren und für diese der professionelle Ansprechpartner bei der NÖM zu sein.

Und was bedeutet das intern fürs Tagesgeschäft?
Die Zusammenführung der Teams zu einem Gesamtvertrieb führt zu einer Neudefinition der internen Zusammenarbeit zwischen Verkauf und Marketing. Die Tätigkeit im Verkauf Export mit einem klaren Schwerpunkt auf die Handelsmarken, für die unsere Key-Account-Manager von der anfänglichen Idee bis hin zur Auslieferung des fertigen Produktes die Verantwortung trugen, war stark projektlastig. Neu ist ab 2020, dass mein Verkaufsteam von den Spezialisten aus dem Team meines Kollegen Erik Hofstädter unterstützt wird, der die Bereiche Strategie, Marketing und Innovation verantwortet. Mit diesem Support können sich die Kollegen aus dem Vertrieb voll und ganz auf die Kunden konzentrieren. Der Zusammenschluss der Verkaufsteams zu einer Einheit ermöglicht zudem einen effizienten Informationsaustausch. Artikel, die im Inland gut funktionieren – wie zum Beispiel „nöm Pro“ – können dadurch viel schneller auch im Ausland angeboten werden. Die Teams rücken näher zusammen und erhalten von Beginn an Informationen über mögliche Projekte, um schließlich Synergien zu nutzen und effizienter zu arbeiten.

Das gesamte Interview zum Nachlesen gibt's im E-Paper der Jänner-Ausgabe: hierlesen


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