Waldquelle: Monika Fiala: So kann sich etwas ...
 
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Monika Fiala: So kann sich etwas bewegen

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Der Mineralwasser-Markt hat ein durchmischtes Jahr miterlebt. Wie man als traditionsreicher Hersteller frische Akzente setzen und Konsumenten zu ­aktiven Marken-Familienmitgliedern machen kann, das sprudelt aus ­Waldquelle-Chefin Monika Fiala im CASH-Gespräch nur so heraus.

CASH: Frau Fiala, Waldquelle hat sich nach 15 Jahren ein neues Design verschafft. Wie kam es dazu?
Monika Fiala: Nachdem sich die Bedürfnisse der Konsumenten verändern, müssen sich auch Marken weiterentwickeln und ihre Optik an den aktuellen Konsumentenwünschen orientieren. Dennoch muss eine Marke ihren Kernwerten treu bleiben, die sich meist auch im Aussehen widerspiegeln. Unser Ziel war es, einen Auftritt zu schaffen, der unsere Kernwerte Regionalität, Familie und Natur symbolisiert – dafür haben wir uns ein Jahr lang Zeit genommen. Das Feedback zum neuen Look ist durchwegs positiv, was mich sehr freut.

Kommen wir vom Label zu den Flaschen selbst. Wie sieht Ihre Strategie rund um Mehrweg aus?
Wir haben in den letzten Jahren laufend in unsere Mehrweg-Produktion investiert und haben auch hier früh ein verändertes Konsumverhalten bemerkt. In den letzten drei Jahren haben wir den Flaschen- und Kistenpark aufgerüstet und unsere Produktionslinie erweitert. Die Waldquelle 1-l-Glasflasche war 2020 schon in den Top drei der meistverkauften Waldquelleprodukte. Wir werden auf jeden Fall weiter in dieses Segment investieren, da unser Mehrweg-Anteil jährlich um ein Prozent wächst. Dieses Jahr kommen wir auf 22 Prozent Mehrweg-Anteil.

Und wie machen Sie Mehrweg dem Handel schmackhaft?
Das ist natürlich schwer, da der Aufwand entlang der Wertschöpfungskette höher ist. Das geht nur mit einer fairen Aufteilung der Kosten. Wie diese aussieht, ist Gegenstand der Diskussionen. Generell sehen wir aber, dass der Handel außerhalb der urbanen Einzugsgebiete ohne Mehrweg die Kunden nicht mehr zufriedenstellen kann. Im städtischen Gebiet stößt Mehrweg an seine Grenzen, da dort tendenziell weniger mit Auto eingekauft wird und der Transport schwierig wird.

Das vollständige Interview lesen Sie in der April-Ausgabe von CASH.

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