Schlumberger Wein- und Sektkellerei: Dr. Arno...
 
Schlumberger Wein- und Sektkellerei

Dr. Arno Lippert folgt auf KR Eduard Kranebitter

Beim österreichischen Sekt- und Spirituosenhersteller Schlumberger kommt es zu einem Wechsel in der Chefetage. KR Eduard Kranebitter (60) zieht sich ab Jänner 2018 aus dem aktiven Geschäft zurück und wechselt in den Aufsichtsrat. Ihm folgt Dr. Arno Lippert nach, der auch den Vorsitz des Schlumberger-Vorstands übernimmt.

Eduard Kranebitter (links) übergibt an Dr. Arno Lippert (rechts)
© Schlumberger
Eduard Kranebitter (links) übergibt an Dr. Arno Lippert (rechts)
Eduard Kranebitter legt sein Vorstandsmandat nach mehr als zwölf Jahren im Vorstand, zehn Jahre davon als Vorsitzender, zurück und wechselt mit April 2018 in den Aufsichtsrat. Dort wird er sich verstärkt Projekten im internationalen Umfeld des Getränkeunternehmens des Eigentümers widmen und bleibt der Schlumberger AG in beratender Funktion erhalten.

Seine Nachfolge als Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender tritt Arno Lippert an. Der promovierte Volkswirt stammt aus Limburg und war zuletzt als Geschäftsführer des Zigarrenherstellers Dannemann tätig. Er kann auf über 20 Jahre Erfahrung, größtenteils in leitender Funktion, in der Getränke- sowie Nahrungs- und Genussmittelbranche zurückblicken. Lippert war unter anderem bei Bitburger, British American Tobacco, Henkell, Oetker und Radeberger beschäftigt. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und ein spannendes Betätigungsfeld. Gemeinsam mit allen Mitarbeitern der Schlumberger AG möchte ich das Unternehmen nach den ersten 175 Jahren nun erfolgreich auf die Anforderungen der kommenden Jahre ausrichten“, so Lippert.

Kranebitter war maßgeblich für die Weiterentwicklung des Traditionsbetriebs verantwortlich und hat mit der Konzentration auf die beiden Kernkompetenzen Sekt und Premium-Spirituosen, dem schrittweisen Ausbau der Exporttätigkeiten und wegweisenden Akquisitionen die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Durch seinen unermüdlichen Einsatz für eine größtmögliche Wertschöpfung im eigenen Land und seine Initiativen rund um den österreichischen Sekt verhalf er zusätzlich einer ganzen Branche zu mehr Gehör und nachhaltigem Wachstum. Die Wiedereinführung der Schaumweinsteuer, die diese positiven Entwicklungen mit einem Schlag quasi über Nacht zunichte gemacht hat, bezeichnet er als größten Wermutstropfen in seiner Zeit an der Unternehmensspitze.

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