Markenartikelverband: MAV bestellt neuen Präs...
 
Markenartikelverband

MAV bestellt neuen Präsidenten

Unilever / Bernhard Noll
Nikolaus Huber, Geschäftsführer von Unilever Austria und nun auch Präsident des Markenartikelverbandes.
Nikolaus Huber, Geschäftsführer von Unilever Austria und nun auch Präsident des Markenartikelverbandes.

Nikolaus Huber, Geschäftsführer von Unilever Austria, folgt Alfred Schrott in seiner Position beim Markenartikelverband nach. Als Vize fungieren Ölz-Geschäftsführerin Daniela Kapelari-Langebner und Manner-CEO Andreas Kutil.

Im Rahmen der Hauptversammlung des Markenartikelverbandes wurde ein wichtiger Tagespunkt abgehandelt: Nikolaus Huber wurde zum neuen Präsidenten ernannt, er folgt somit Alfred Schrott in diesem Amt. Der 42-jährige Huber ist seit 17 Jahren bei Unilever für Brandmanagement und Vertrieb zuständig, seit 2019 ist er zudem Geschäftsführer des Österreich-Ablegers des Unternehmens. "In meiner Funktion werde ich mich für die Interessen der herstellenden Betriebe in der Konsumgüterbranche und für die Zusammenarbeit mit unseren Handelspartnern starkmachen", beschreibt Huber die Ziele seiner neuen Aufgabe. Als weiteren Schwerpunkt seiner Präsidentschaft nennt Huber die Fortsetzung der Stärkung der Interessensvertretung und dabei noch mehr auf die volkswirtschaftliche Bedeutung und Innovationsleistung der Mitgliederbetriebe hervorzuheben.

Auch die Vertretungen der Präsidentschaft wurde neu besetzt, Daniela Kapelari-Langebner - ihres Zeichens Geschäftsführerin von Ölz - ist nun Vizepräsidentin, ebenso wie Manner-CEO Andreas Kutil. Letzterer war bereits zwischen 2017 und 2018 kurzzeitig Vizepräsident des Verbandes.

Im Rahmen der Hauptversammlung des MAV wurden auch industrierelevante Themen besprochen, etwa die Möglichkeit von Werbeeinschränkungen, das Nährwertprofil und die Stärkung der Kreislaufwirtschaft. In deren Windschatten war eine Diskussion rund um das Einwegpfand unvermeidbar, auch die Umsetzung der UTP-Richtlinie sorgte für Gesprächsbedarf. Die Schwerpunktthemen des Markenartikelverbandes für dieses und das kommende Jahr liegen auf der Nachhaltigkeit, den Logistik- und Ernteengpässen sowie auf der neuen Arbeitsdynamik rund um das Homeoffice. 

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