ARGE Heumilch: 15 Jahre ARGE Heumilch
 
ARGE Heumilch

15 Jahre ARGE Heumilch

ARGE Heumilch
Ministerin Elisabeth Köstinger gratuliert ARGE-Heumilch-Obmann Karl Neuhofer (links) und Koordinator Andreas Geisler zum 15-jährigen Jubiläum der ARGE Heumilch © ARGE Heumilch
Ministerin Elisabeth Köstinger gratuliert ARGE-Heumilch-Obmann Karl Neuhofer (links) und Koordinator Andreas Geisler zum 15-jährigen Jubiläum der ARGE Heumilch © ARGE Heumilch

Im Rahmen dieses Jubiläums hat die ARGE Heumilch auch eine weitere Zahl gefeiert: Man hat den Absatz um 125 Prozent gesteigert.

Am vergangenen Samstag stand Alpbach in Tirol im Zeichen der Heumilch: 600 Heumilchbauern feierten mit Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft im Rahmen einer großen Heugala „15 Jahre ARGE Heumilch“. Auch Elisabeth Köstinger, Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, war unter den Gratulanten und strich die Bedeutung der Heumilch nicht nur für Österreich hervor: Rund 60 Prozent aller Heumilchprodukte werden exportiert.

Seit 2004 hat man Wertschöpfung, Absatz und Bekanntheit der Heumilch kontinuierlich erhöht. Jährlich 500 Millionen Kilogramm Heumilch seien zu 100 Prozent in der Vermarktung, berichtet ARGE-Heumilch-Obmann Karl Neuhofer. Besonders zufrieden ist man mit dem Heumilchzuschlag für die Bauern, dieser stieg nämlich von einem Cent auf fünf bis sieben Cent, nicht zuletzt wegen der Vermarktungsoffensive des Jahres 2009. Man sei auch immer bekannter geworden, was sich naturgemäß im Absatz niederschlägt: „Der Absatz an Heumilchprodukten im österreichischen Lebensmittelhandel hat sich im Zeitraum 2009 bis 2018 um 125 Prozent auf über 40.000 Tonnen erhöht – auf dem gesamten Milchmarkt sank er im gleichen Zeitraum um fünf Prozent“, sagt Andreas Geisler, Koordinator der ARGE Heumilch. Besonders erfreulich gestalte sich die Zusammenarbeit mit dem Handel, bereits 600 Heumilchprodukte finden sich österreichweit in den Regalen.

Die Grundidee der Heumilchvermarktung besteht nicht nur darin, Nahrungsmittel in höchster Qualität zu produzieren – 2016 bekam man das EU-Gütesiegel g.t.S verliehen –, sondern auch darin, einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt auf den heimischen Wiesen, Weiden und Almen zu leisten. Das bedeutet, wertvolle Ressourcen zu schonen und sich im Rahmen der Kuhwohl-Initiative sich für das Tierwohl einzusetzen.
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