Vöslauer: 653.000 Euro Kartellstrafe wegen Pr...
 
Vöslauer

653.000 Euro Kartellstrafe wegen Preisabsprachen

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Nun hat es auch Vöslauer erwischt. Das Kartellgericht verdonnerte Österreichs Mineralwasserproduzenten Nummer 1 auf Antrag der Bundeswettbewerbsbehörde BWB zu 653.000 Euro Strafe wegen illegaler Preisabsprachen mit dem Lebensmitteleinzelhandel.

Wie seitens der Bundeswettbewerbsbehörde behauptet, betrafen die wettbewerbswidrigen Verhaltensweisen die Einflussnahme auf Endverkaufspreise bestimmter nichtalkoholischer Getränke, insbesondere Mineralwasser, im Zeitraum zwischen Jänner 2007 bis Dezember 2012. Im Rahmen dieser vertikalen Preisabstimmungsmaßnahmen wurden zwischen der Vöslauer Mineralwasser AG und dem Lebensmitteleinzelhandel mehrmals die Kurantpreise und insbesondere die Aktionspreise des Lebensmitteleinzelhandels abgestimmt. Diese Wiederverkaufspreise wurden vom Handel in bestimmten Fällen auch umgesetzt.

Bei der Berechnung der Geldbuße wirkte sich unter anderem mildernd aus, dass Vöslauer die kartellrechtswidrigen Verhaltensweisen vor Beginn der Untersuchung freiwillig beendet hatte. Die Parteien haben auf ein Rechtsmittel verzichtet. Die Entscheidung des Kartellgerichtes ist daher rechtskräftig.
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