AGES: Geflügelpest in Österreich nachgewiesen
 
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Geflügelpest in Österreich nachgewiesen

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Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit bestätigt den Nachweis der Geflügelpest in einem Betrieb in Fischamend.

Seit Oktober gibt es vermehrte Fälle der Geflügelpest in Europa, am 25. November wurde die erste Infektion in Österreich bestätigt. Betroffen ist eine kleine Hühnerhaltung in Fischamend. Die Hühner des betroffenen Betriebs sind gestorben oder wurden unter behördlicher Aufsicht getötet, der Betrieb wurde gesperrt. Zuletzt trat die Geflügelpest im Frühjahr 2021 in Österreich auf, ebenfalls in einem Kleinbetrieb.

Daher erlässt das Gesundheitsministerium, im Einvernehmen mit dem Landwirtschaftsministerium, den Bundesländern und unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Expertise der AGES, eine Stallpflicht für jene Betriebe, die mehr als 350 Stück Geflügel in den Risikogebieten halten. Eine betreffende Verordnung wird seitens des Gesundheitsministeriums heute erlassen.

Die AGES rät zur Risikoreduktion, die Fütterung von Hühnern ausschließlich in geschlossenen Bereichen durchzuführen und den Kontakt mit Wildvögeln unbedingt zu vermeiden. Die verpflichtende Meldung von tot aufgefundenen, wildlebenden Wasservögeln und Greifvögeln bei der lokal zuständigen Veterinärbehörde (Amtstierarzt/Amtstierärztin) ist ebenfalls für die Früherkennung wichtig.

Über die Geflügelpest
Geflügelpest (Aviäre Influenza, „Vogelgrippe“) ist eine Erkrankung der Vögel, die durch Influenza A Viren der Subtypen H5 und H7 verursacht wird. Der Subtyp H5N1, den die AGES nun nachgewiesen hat, ist für Vögel hochpathogen (stark krankmachend) und führt oft zu vielen Todesfällen, besonders in Hausgeflügelbeständen. Infektionen mit H5N1 sind in Europa beim Menschen bis jetzt nicht nachgewiesen worden.

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