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International Alliance for Responsible Drinking (IARD)

Alkoholgenuss mit Verantwortung

Petra Bork / pixelio.de
© Petra Bork / pixelio.de
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Führende Alkoholhersteller bekämpfen gesundheitsschädigenden Alkoholkonsum und präsentieren einen Zwischenbericht ihrer bisherigen Aktivitäten.

Viele Hersteller von alkoholischen Getränken sind sich ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst und setzen sich seit Jahren für eine Aufklärung über die Folgen von Alkoholmissbrauch ein. Seit 2012 haben sich einige der größten Produzenten zur IARD (International Alliance for Responsible Drinking) zusammengeschlossen und mit dem Producers' Commitments verpflichtet, gemeinsame Aktivitäten für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu setzen. Die Unterzeichner und Mitglieder der gemeinnützigen Organisation sind Anheuser-Busch InBev, Asahi Group Holdings, Bacardi, Beam Suntory, Brown-Forman Corporation, Carlsberg, Diageo, Heineken, Kirin Holdings Company, Molson Coors und Pernod Ricard. Nun haben sie einen Zwischenbericht ihres Engagements veröffentlicht, der aufzeigen soll, was bisher erreicht wurde. 

  • Mehr als 100 Millionen Menschen konnten mit aufklärenden Botschaften zur Verhinderung des Alkoholkonsums bei Minderjährigen erreicht werden
  • Kampagnen zur Vermeidung von Trunkenheit am Steuer konnten in 80 % der Märkte, in denen sie aktiv sind, durchgeführt werden
  • Es konnte gezeigt werden, dass Firmen wirkungsvolle Partner in der Bekämpfung gesundheitsschädlichen Trinkverhaltens sein können, indem sie die Verwirklichung der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN beschleunigen


Carlos Brito, Vorsitzender der IARD und CEO von Anheuser-Busch InBev (AB InBev) sagt anlässlich der Veröffentlichung des Berichts: "Wir sind stolz auf unsere Produkte und ihre gesellschaftliche Rolle, wir glauben, dass eine Kultur vernünftigen Trinkens gut für Geschäfte ist, und wir halten es für unsere Pflicht zur Reduzierung gesundheitsgefährdenden Alkoholkonsums beizutragen. Wir haben gesehen, dass Fortschritt möglich ist, wissen jedoch auch, dass es noch viel zu tun gibt. [...] Gesundheitsgefährdender Alkoholkonsum ist ein komplexes Thema mit zahlreichen Gründen. Wir glauben, dass Bier-, Wein-, und Spirituosenhersteller mit zu einer Lösung beitragen können. Ziel der IARD ist es, internationale Standards zur Verhinderung von gesundheitsgefährdendem Alkoholkonsum zu schaffen. Die IARD hilft uns dabei, Best Practices zu verbreiten, das gemeinsame Engagement zu fördern und den Dialog mit der Zivilgesellschaft zu ermögliche."

Und Henry Ashworth, Präsident der IARD, fügt hinzu: "Der Zwischenbericht zeigt die Entschlossenheit dieser führenden, globalen Hersteller eine positive Kraft innerhalb ihrer Branchen und Verbände zu sein. Langfristige und nachhaltige Veränderungen sowie die Verringerung eines gesundheitsgefährdenden Trinkverhaltens können nur dann eintreten, wenn private, öffentliche und gemeinnützige Organisation sowohl auf lokalem, nationalem als auch globalem Level kooperieren. Wir möchten mit anderen zusammenarbeiten, um neue Beziehungen und Modelle zu schaffen, die einen postitiven Wandel in all unseren Gemeinden herbeiführen."

Als Highlights, die bisher erreicht wurden, nennt die Organisation:

  • Social-Media-Kampagnen, wie die in Australien durchgeführte "How to drink properly"-Kampagne, die sich mit Komatrinken befasste und zwei Millionen Jugendliche erreichte. 
  • Die in Südafrika gelaunchte #bethementor Facebookkampagne wird in Zusammenhang mit einer Verringerung des Alkoholkonsums bei Minderjährigen von 91 % gebracht.
  • In Polen und Mexiko gibt es mittlerweile in den meisten Provinzen Polizisten, die darauf spezialisiert sind, Atemalkoholkontrollen auf der Straße durchzuführen. In einer polnischen Provinz konnte zwischen 2013 und 2016 ein Abstieg alkoholbedingter Autounfälle von 44 % vermerkt werden.
  • Spanien: die Multimedia-Kampagne zur Verringerung von Trunkenheit am Steuer wurde vom European Alcohol and Health Forum (EAHF) als Best Practice Beispiel genannt und mit einer Auszeichnung des spanischen Ministeriums für Industrie versehen.


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