Nestlé: „Alliance for YOUth“: Für eine besser...
 
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„Alliance for YOUth“: Für eine bessere Beschäftigung von Jugendlichen in Europa

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Die Initiative wurde 2014 von Nestlé ins Leben gerufen, um die Schaffung von Arbeitsplätzen für Jugendliche zu fördern. Am 15. November 2016 wurde die Initiative in Wien vorgestellt.

Seit 2014 ist es Aufgabe der „Alliance for YOUth“, Job- und Trainingsmöglichkeiten vor allem für junge Menschen in Europa zu schaffen. Die Initiative wurde von Nestlé ins Leben gerufen und wird heute bereits von mehr als 200 Unternehmen unterstützt. Im Rahmen einer Veranstaltung am 15. November 2016 im Ludwig Urban Saal im Haus der Industrie wurde die „Alliance for YOUth“ einem breiten Publikum vorgestellt.

Als Gastgeber ergriff Mag. Georg Kapsch, Präsident der Vereinigung der österreichischen Industrie, zu Beginn das Wort. „Wir tragen die Verantwortung, der Jugend das Feld zu bereiten“, wie Kapsch betonte. Gleichzeitig muss man den Jungen aber auch Selbstverantwortung vermitteln, so Kapsch. Die Jugend muss Teil haben an diesen gesellschaftlichen Prozessen und diese mitbestimmen können.

230.000 Stellen in Europa bis 2020
Anwesend waren namhafte Gäste, unter anderem Fabrice Favero, Geschäftsführer von Nestlé Österreich. „Wir haben eine große Verantwortung“, wie Favero einleitend betonte, „und müssen dementsprechende Maßnahmen tragen.“ Ziel der Aktion ist es, bis 2002 in Europa 230.000 neue Stellen zu schaffen. „Jeder Mensch sollte eine Chance haben, einen Arbeitsplatz zu bekommen“, so Favero, „jedoch muss man auch darum kämpfen.“ Unternehmen erwarten Mitarbeiter, die dies zeigen.

Ebenfalls zu Wort kamen einige Partner des Programms, so etwa die ÖBB, die durch Dipl.-Päd. Günter Hell vertreten war. Das Dienstleistungsunternehmen hat im vergangenen Jahr 576 junge Menschen im Betrieb aufgenommen. „Uns ist die Ausbildung von jungen Menschen ein besonders Anliegen“, so Hell. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Menschen gelegt, die es schwer haben in der heutigen Gesellschaft; etwa wurden Dutzende Flüchtlinge bei der ÖBB aufgenommen. Auch die Forcierung von weiblichen Arbeitskräften für technische Berufe bei der ÖBB wurde von Hell hervorgehoben.

„Eine Entscheidung bestimmt nicht das ganze Leben“
Für Bildungsministerin Dr. Sonja Hammerschmid ist es besonders wichtig zu betonen, dass Skills wie Selbstorganisation stärker gefördert werden. Darüber hinaus „muss die Lust am Lernen in allen Bereichen besser adressiert werden“. Künftig will man stärker an den Schulen arbeiten und auch die Lehrer dazu ausbilden, Schüler in ihrer Berufswahl besser beraten zu können. An die Jugend hat Hammerschmid folgende Botschaft: „Ich bin immer meinen Leidenschaften gefolgt. Ich habe viel gemacht in meinem Leben, habe aber nie einen Schritt bereut, denn ich habe immer viel gelernt. Ich habe nie einen Job angenommen, weil ich ein Jobprofil zu 100 Prozent erfüllt habe, sondern weil ich gewusst habe, dass ich noch viel lernen kann.“

Für den Vorstand des AMS, Dr. Johannes Kopf, ist oftmals die Fülle der Möglichkeiten ein Problem für Jugendliche, doch, so Kopf: „Eine Entscheidung bestimmt nicht das ganze Leben, denn es kommen noch so viele Entscheidungen, die das Leben beeinflussen“. Fragt man Jugendliche, was sie können, kommt oftmals keine Antwort. Dieser Ansatz ist nach Kopf falsch: „Viel mehr sollte man Jugendliche fragen, was sie denn interessiert. Hier kommen oftmals eine Fülle an Antworten.“
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