Beiersdorf: Beiersdorf will auch 2017 weiter ...
 
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Beiersdorf will auch 2017 weiter kräftig wachsen

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Stefan Heidenreich ist zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2016. © Beiersdorf
Stefan Heidenreich ist zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2016. © Beiersdorf

Beiersdorf blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 mit Rekordrenditen. Auch 2017 soll der Wachstumskurs gehalten werden: der Konzern will stärker als der Markt wachsen.

Der Nivea-Hersteller Beiersdorf will in seinem Kerngeschäft mit Kosmetik- und Pflegeartikeln weiter stärker als der Markt wachsen. "Obwohl das Umfeld schwierig bleiben wird, blicken wir mit vorsichtigem Optimismus in das Geschäftsjahr 2017", so Konzernchef Stefan Heidenreich am Mittwoch in Hamburg.

Das Wachstum des für den Konzern relevanten Kosmetikmarktes dürfte weiter verhalten ausfallen und zudem verschärfe sich der Wettbewerb in einigen Märkten. Beiersdorf sei durch die Konzentration auf Produkte rund um die Kernmarke Niveau gut aufgestellt, um diesen Bedingungen weiter zu trotzen, ist Heidenreich überzeugt.  Im laufenden Geschäftsjahr 2017 will der Konzern den Umsatz organisch um 3 bis 4 Prozent wachsen. Auch die Umsatzrendite soll weiter steigen.

2016 stieg der Umsatz um 3,2 Prozent auf 6,75 Mrd. Euro. Der Unternehmensbereich Consumer steigerte den Umsatz organisch um 3,3 Prozent. Vor allem die Marken Nivea (3,8 Prozent) und La Prairie (5,5 Prozent) legten zu. Die Tochter Tesa erzielte ein Umsatzplus von 2,6 Prozent auf 1,15 Mrd. Euro.

Die Umsatzrendite des Konzerns kletterte auf 15 Prozent. (Vorjahr 14,4) Der Gewinn nach Steuern stieg um gut 8 Prozent auf 727 Mio. Euro, teilte der Konzern mit. "Wir haben das höchste Ebit und die höchste Ebit-Umsatzrendite in der Unternehmensgeschichte erwirtschaftet", freut sich der Konzernchef.

Die Analysten nahmen die Zahlen verhalten auf: Die Aktie gab im Laufe des Tages leicht nach. Die Dividende bleibe unverändert, teilte der Konzern weiter mit. Größter Nutznießer der Gewinnausschüttung sind die Tchibo-Erben Herz, die über die Holding Maxingvest gut die Hälfte der Anteile halten. Der Streubesitz des Konzerns liegt aktuell bei knapp 40 Prozent. 

Zudem verlängerte der Konzern den Vertrag für den für den österreichischen Markt zuständigen Vorstand Thomas Ingelfinger um weitere fünf Jahre bis Mitte 2022.
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