Beiersdorf: Beiersdorf zieht nach Eimsbüttel
 
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Beiersdorf zieht nach Eimsbüttel

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Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (li.), Beiersdorf-Vorstandsvorsitzender Stefan De Loecker und Polier Peter Ahrendt (re.) am Grundstein-Sockel © Beiersdorf
Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (li.), Beiersdorf-Vorstandsvorsitzender Stefan De Loecker und Polier Peter Ahrendt (re.) am Grundstein-Sockel © Beiersdorf

Auf dem Werksgelände der Beiersdorf AG an der Hamburger Troplowitzstraße entsteht der „Beiersdorf Campus“ – eine umfangreiche Zukunftsinvestition am historischen Standort im Stadtteil Eimsbüttel.

Am 29. März fand die Grundsteinlegung für die neue Konzernzentrale der Beiersdorf AG statt – im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel wird der „Beiersdorf Campus“ entstehen. Der Beiersdorf-Vorstandsvorsitzende Stefan De Loecker hob in seiner Rede die Bedeutung des Bauprojekts für das Unternehmen hervor: „Hier im Stadtteil liegen unsere unternehmerischen Wurzeln, die uns besonders am Herzen liegen. Mit unserer Investition von 250 Millionen Euro nutzen wir die Chance, die Konzernfunktionen, die derzeit auf drei Standorte verteilt sind, zusammenzulegen. Hier entstehen hochmoderne Arbeitsplätze für unsere Mitarbeiter.“ Diese waren an der Planung der rund 3.000 Arbeitsplätze beteiligt. Die Investition in diesen neuen Standort wird 250 Millionen Euro betragen.

Der „Beiersdorf Campus“ wird neben den Bestandsgebäuden, etwa dem 2004 eröffneten Hautforschungszentrum, mehrere Neubauten umfassen. Herzstück des 60.000 Quadratmeter großen Areals wird aber die neue Konzernzentrale sein, die im Jahr 2021 bezogen werden soll (Entwurf: Hadi Teherani Architects). Es wird auch ein neues Laborgebäude geben (Entwurf: Brechensbauer, Weinhart und Partner). Darüber hinaus baut Beiersdorf ein zusätzliches Bürogebäude (geplante Fertigstellung im Jahr 2023), eine neue Tiefgarage mit einem unterirdischen Ladehof und großflächige Außenanlagen für Sport und Erholung der Mitarbeiter. Insgesamt werden ober- und unterirdisch zusätzliche 100.000 Quadratmeter Nutzfläche entstehen. Bis zum Jahr 2023 sollen alle Mitarbeiter aus der heutigen Zentrale an der Unnastraße auf den „Beiersdorf Campus“ umgezogen sein.
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