Berglandmilch: 200 Tonnen Zucker eingespart
 
Berglandmilch

200 Tonnen Zucker eingespart

Berglandmilch eGen
Im vergangenen Jahr wurde doppelt so viel Zucker eingespart wie noch 2019.
Im vergangenen Jahr wurde doppelt so viel Zucker eingespart wie noch 2019.

Berglandmilch eGen hat sukzessive den Zuckergehalt aller Produkte verringert, 2020 wurde die Reduktion von 2019 deutlich übertroffen.

Im vergangenen Jahr haben Schärdinger und Tirol Milch über 200 Tonnen Zucker weniger in ihren Milchprodukten verarbeitet. Zum Vergleich: 2019 waren es noch 100 Tonnen weniger. Damit wird die Strategie fortgesetzt, den Zuckergehalt Schritt für Schritt zu senken, um die Konsumenten an den Geschmack zu gewöhnen. Wichtig ist den Herstellern dabei, dass die Süße nicht durch künstliche Zusatzstoffe ersetzt wird, sondern, dass der natürliche Geschmack im Mittelpunkt steht.

Geschäftsführer Josef Braunshofer zeigt sich begeistert von diesen Zahlen: "Milch ist ein gesundes Lebensmittel. Schon in der Urproduktion auf den Höfen unserer Bäuerinnen und Bauern legen wir Wert auf Natürlichkeit – das setzt sich in der Veredelung in der Molkerei fort."

In der Betrachtung des Zuckergehaltes von Milchprodukten muss auch immer der natürlich enthaltene Milchzucker berücksichtigt werden. Entspricht dieser zwar nur etwa 39 Prozent der Süße von herkömmlichem Haushaltszucker, so muss die Laktose aber auch im Zuckergehalt in der Nährwerttabelle ausgelobt werden. Der Laktosegehalt beträgt üblicherweise rund 4,5 Prozent des Gesamtzuckergehaltes. Das ist auch der Grund dafür, warum die Zuckergehälter von Milchprodukten oft hoch wirken, auch wenn de facto kaum raffinierter Industriezucker zugesetzt wird.

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