CASH Podcast: Marken sind Vertrauenssache
 
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Marken sind Vertrauenssache

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Was macht Marken eigentlich zu vertrauten Marken? Manfred Berger und Roswitha Hasslinger antworten im CASH Podcast Margaretha Jurik auf ihre Fragen.
Was macht Marken eigentlich zu vertrauten Marken? Manfred Berger und Roswitha Hasslinger antworten im CASH Podcast Margaretha Jurik auf ihre Fragen.

Corona hat Einfluss auf das Markenvertrauen der Konsumenten, keine Frage. Doch wie hat sich dieses Vertrauen im Laufe der Zeit entwickelt und wie können Marken aktiv in ihre Vertrauenswerte einzahlen?

Ein Gespräch mit Markenexperte Manfred Berger und Marktforscherin Roswitha Hasslinger gibt tiefe Einblicke in ebendiese Thematik. Außerdem haben diese beiden Spezialisten die Best2Trust-Studie  entwickelt, die heuer schon zum zweiten Mal exklusiv für CASH in dieser enormen Dimension durchgeführt wird. Über 200 Marken werden an 2.000 Konsumenten abgefragt, um ihr Vertrauen und erstmals auch der Vergleich zum Vorjahr abzufragen. "Ich kenne in Österreich keine größere Vertrauensstudie", so Hasslinger bestimmt. In der Dezember-Ausgabe von CASH finden Sie dann die exklusiven Ergebnisse.

Vier Parameter geben in der Studie detaillierten Aufschluss über das Vertrauen der Konsumenten in eine Marke:

  • Grundvertrauen: Haben Sie Vertrauen in diese Marke?
  • Vertrauen im relevant Set: Vertrauen in diese Marke in bestimmtem Umfeld
  • Nähe zur Marke: Welche Affintät gibt es zur Marke?
  • Advocacy: Ich mache mich stark für eine Marke

Daraus berechnet sich dann der Vertrauenswert der einzelnen Marken. Wie sich das ökonomisch auswirkt, definiert Manfred Berger: "Es ist heute unentbehrlich, als Marke Aktivitäten zu setzen, die mich vom Mitbewerb abhebt und einen Sinn für den Konsumenten stiftet, und zwar auf Dauer. Das ist die substanzielle Basis von Vertrauen. Im Zweifelsfall hilft Vertrauen bei der Kaufentscheidung."
Beide Gesprächspartner untersuchen den Stellenwert Vertrauen schon seit Jahrzehnten, wie hat sich dieser im Laufe der Zeit verändert? "Im Moment haben wir es mit einer schwierigen politischen Grundstimmung zu tun, Verantwortung wird immer mehr auf Produzenten und Markenartikler übertragen, oder gar abgewälzt. Die sollen doch für eine Transparenz in der Lieferkette sorgen, die sollen doch CO2-Neutralität erreichen, und so weiter. Das macht es für Marken unglaublich schwierig, doch hebt den Wert von Vertrauen ungemein", weiß Berger dazu. Aus Sicht der Konsumenten ist es etwas differenzierter zu sehen, wie Roswitha Hasslinger meint: "Ich bin überzeugt, dass das Vertrauen in Marken extrem wichtig ist. Das Angebot wird immer größer, vertraute Marken schaffen Orientierung."

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