CBRE Group: Renaissance für "Sale & Lease Bac...
 
CBRE Group

Renaissance für "Sale & Lease Back"

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Um liquide zu bleiben, werden immer mehr Industrieimmobilien verkauft und zurückgemietet, wie CBRE feststellt.

In der Finanzleistungsbranche ist es bereits gang und gäbe, nun steigen immer mehr heimische KMU auf das Modell um, bei dem Gebäude verkauft und angemietet werden. Dadurch wird die Liquidität schnell erhöht, was nach fast einem Jahr Corona viele Unternehmen notwendig haben. "Das aktuelle Marktumfeld bietet eine Win-Win-Situation für beide Seiten – Verkäufer wie Käufer – wodurch wir am Markt für Sale & Lease Back in Österreich bereits im letzten Jahr einen ordentlichen Anstieg von Volumen und neue Rekordpreise feststellen konnten", so Georg Fichtinger, Head of Investment Properties bei CBRE. Neben der herstellenden Industrie ist laut ihm auch die Logistik-Branche auf das Modell angesprungen.

Für diese Art der Gebäudenutzung sei allerdings ein Paradigmenwechsel notwendig, denn viele Unternehmen sehen ihre Immobilien als "Familiensilber" - dabei ist doch die Nutzung der Gebäude wichtig und nicht deren Eigentum. Markus Arloth, Sale & Lease Back Experte bei CBRE, zu diesem Trend: "Wir haben im Jahr 2019 erstmals einen Verkauf einer Produktionsstätte eines österreichischen KMUs mit einem Volumen von mehr als 100 Millionen Euro begleitet – ein solcher Deal wäre in Österreich noch zwei, drei Jahre zuvor undenkbar gewesen."

Österreichweit ist die Nachfrage nach Industrieimmobilien größer als das Angebot. Arloth dazu: "Investoren sind zurzeit aktiv auf der Suche nach Investitionsmöglichkeiten im Industriesektor. Allerdings – wie bei vielen Assetklassen in Österreich – entspricht das Angebot nicht der Nachfrage. Viele Industrieunternehmen sind sich der Möglichkeit von Sale & Lease Back noch nicht bewusst, wodurch nur wenige neue Projekte auf den Markt kommen."

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